Geranie, Herzraum und das Fallen der Masken

Geranie, Herzraum und das Fallen der Masken: Wie ich zu meinen Wurzeln zurückfand und meinen Raum einnehme

Ich weiß gar nicht, wo ich beginnen soll, weil sich dieser Text wie ein ganzes Kapitel meines Lebens anfühlt. Anfang dieses Jahres erlebte ich etwas, das alles veränderte. Ich lag im Krankenhaus, überzeugt davon, dass ich sterbe. Als mich die Sanitäter in den Krankenwagen schoben, sah ich meine Kinder an und dachte, ich sehe sie zum letzten Mal. Ich stellte mir vor, wie sie ohne mich aufwachsen müssten. Es war ein Moment, der mich bis ins Mark erschütterte. Ich war gerade frisch selbstständig, voller Visionen, auch für meine Familie. Ich wollte ihnen ein gutes Leben bieten, eine liebende und begleitende Mutter und irgendwann auch eine Oma sein, über die gesprochen wird, wenn sie im hohen Alter gehen wird. Und dann lag ich da, mit Todesangst im Herzen und der Frage, ob das alles schon vorbei ist, bevor es richtig beginnt.

Nach unzähligen Untersuchungen, war der Befund es seien „nur“ schwere Infekte der Atemwege, Sauerstoffmangel, Erschöpfung und eben die daraus resultierenden Körpersymptome. Ich durfte nach Hause, die Symptome kamen immer wieder. Viele Medikamente, viel „unnatürliches“ … mein Körper gab mir klare Zeichen, dass es das nicht sein kann. Ich stellte mein Leben komplett um, machte einen radikalen Detox, veränderte meine Ernährung, nahm mir Zeit zum Heilen. Es ging mir besser. Ich fühlte mich stark, neu geboren – und dann kehrten die Symptome plötzlich zurück. Ohne Infekt, einfach so. Ich wusste, es war kein Zufall. Es war mein Körper, mein Nervensystem, das nach etwas viel Tieferem rief.

Wenn eine Pflanze dich ruft

Die Natur spricht mit uns, und sie sprach mit mir.

Ich hatte seit Wochen inneren Prozessen gelauscht. Mich immer wieder Glaubenssätzen und alten Themen gestellt. Mich begleitet. Techniken angewendet, die kurzzeitig Linderung brachten, und immer wieder mit dem Körper gearbeitet. Schließlich kenne ich mich ja aus … es müsste doch besser werden.

Und dann passierte es: Ich stand im Bad, meine Öle vor mir. Da sah ich das Fläschchen Geranie. Sie schrie mich förmlich an, und ich griff danach, ohne zu wissen, warum. Ich trug sie auf meine Brust auf – und spürte sofort eine Erleichterung in meinem Herzraum. Erst später las ich, dass Geranie für Herzheilung steht, für Vertrauen, für die Verbindung zu den elterlichen Wurzeln. Mir lief es kalt den Rücken hinunter. Genau das brauchte ich in diesem Moment.

Zurück zu meinen Wurzeln

Geranie war mehr als ein Duft. Sie war eine Brücke – zurück zu meiner Oma in Polen, die ihre Fensterbänke voller Geranien hatte, die sich über jede Blüte freute. Ich roch wieder diesen Duft, erinnerte mich an ihre Freude und an all das, was ich von ihr gelernt habe – Weisheit, Liebe, aber auch Schmerz. All das durfte nun gesehen und geheilt werden. Mit der Geranie kam Polen wieder in mein Herz. Es geht so tief, dass ich sogar letzte Woche einen polnischen Instagramaccount angelegt habe, weil ich spürte: Ich darf alle meine Wurzeln leben, nichts mehr verstecken.

Ich darf die Masken fallen lassen und mich zeigen – mit allem, was mich ausmacht.

Seit kleinster Kindheit begleiten mich pflanzliche Auszüge und ätherische Öle. Seit 10 Jahren bin ich auch beruflich tief in die Welt jener kostbaren Essenzen eingetaucht. Ich habe sie bei meinen Geburten genutzt, für meine Kinder, für meine Familie, für Freunde, für mich. Lange habe ich mich von ihnen distanziert, weil ich mir habe einreden lassen, dass das Geschäftsmodell dahinter nicht „richtig“ sei. Aber warum sollte ich mich von etwas entfernen, das mich so tief unterstützt? Ich arbeite wieder mit doTERRA, weil ich daran glaube, dass Natur uns heilen kann – und ich möchte diesen Weg mit denen teilen, die sich davon gerufen fühlen. Wer bleiben will, ist willkommen. Wer geht, darf gehen. Wir müssen einander nicht mehr halten, wenn es keinem etwas dient.

Ich möchte Frauen begleiten, die wie ich ihre Masken ablegen und ihren Raum einnehmen wollen. Ich möchte, dass du weißt: Es ist okay, verletzlich zu sein. Es ist okay, durch dunkle Täler zu gehen. Es ist okay, neu zu beginnen – und genau dafür habe ich auch die Zyklus Clarity Session ins Leben gerufen: ein Raum, in dem du dich selbst wieder spüren darfst und erkennst, wo du gerade stehst.

Die Geranie hat mir gezeigt: Heilung beginnt oft leise. Mit einem Duft. Mit einer Erinnerung. Mit dem Mut, hinzusehen. Vielleicht gibt es auch in deinem Leben etwas, das immer wieder vor dir auftaucht – eine Pflanze, ein Gedanke, ein Gefühl. Sieh hin. Hör hin. Ganz sicher ist es ein Schlüssel auf dem Weg zurück zu dir.

Ich danke dir von Herzen, dass du dir die Zeit genommen hast, diese Zeilen zu lesen. Es bedeutet mir so viel, diesen Raum mit dir zu teilen und dich mitzunehmen auf meinen Weg. Deine Offenheit und dein Hiersein sind ein Geschenk, das ich zutiefst wertschätze.

Eine Herzensumarmung zu dir.

Monika

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