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Was du säst, das wirst du ernten

Was du säst, das wirst du ernten

Was du säst, das wirst du ernten

Was du säst, das wirst du ernten

Der Bezug zur Natur ist für mich von höchster Bedeutung und mittlerweile ein klarer Wegweiser in meinem Leben geworden. Mit Natur meine ich alles Natürliche, was uns umgibt. Es muss nicht immer der unberührte Wald oder der eigene große Garten sein, um in tiefe Verbindung und Austausch gehen zu können.  Lies gerne in meinem Blogbeitrag Natur, um mehr darüber zu erfahren. Dadurch wirst du besser verstehen, warum ich in meinen Beiträgen zunehmend auf altes überliefertes Wissen eingehe und mich gerne auf Naturweisheiten beziehe. Das Sprichwort „Was du säst, wirst du ernten.“ begleitet mich schon sehr lange in meinem Leben. Das erste Mal gehört habe ich es als junges Mädchen, als ich mir noch wenig Gedanken über den tieferen Sinn der Worte gemacht habe.
Heute ist es anders. Ich höre die Worte anders, verknüpfe die Zusammenhänge und verstehe die Sinnhaftigkeit im allumfassenden. So möchte ich dich im heutigen Beitrag mit der Ursprünglichkeit der zitierten Worte mitnehmen und die Verknüpfung zwischen der Aussaat in der Natur und der ihr entsprechenden Kraft der Manifestation schreiben.

 

Kein Bezug zu alten Weisheiten

Die biblische Urform vom Zitat ist in meinen Augen mit der Zeit etwas abgewandelt bzw. nur auf diesen einen Satz gekürzt worden. Ich habe das Gefühl, die Art und Weise, wie wir es heute nutzen, ist uns nicht wirklich dienlich. In der heutigen Zeit, in der nicht jeder mit Bauernweisheiten und landwirtschaftlichen Abläufen vertraut ist, begeben wir uns schnell auf einen Irrweg, der weder Freude noch Ernte für uns bereithält. Erstrecht, wenn wir das Zitat wortwörtlich ohne jeglichen Zusammenhang für uns übernehmen.
Die zitierte Aussaat, soll uns daran erinnern, dass unsere Handlungen und Entscheidungen Auswirkungen auf unser Leben haben. Das Konzept des Aussäens und Erntens kann zweifelsohne auf all unsere Lebensbereiche angewendet werden und ist tief in der Philosophie des Manifestierens verankert. Im Wesentlichen bedeutet es, dass die Handlungen und Gedanken, die wir in die Welt hinausgeben, letztendlich zu uns zurückkehren.

 

Die Macht des positiven Denkens

Manifestation spielt eine zentrale Rolle in diesem Prozess und diese hat in den letzten Jahren zunehmend an Popularität gewonnen, insbesondere durch die Verbreitung von Büchern und Medien, die die Macht des positiven Denkens betonen. Unsere Wünsche und Ziele durch die Kraft der Gedanken und Visualisierung zu verwirklichen, ist hierbei die Grundidee. Ein wesentliches Element ist das Visualisieren des Wunschlebens mit konkret aufgestellten Zielen und der Verknüpfung derer mit positiven Emotionen.
„Stell dir vor, du bist bereits am Ziel, wie fühlst du dich?“
Regelmäßige Übungen programmieren hierbei so das Unterbewusstsein für den Erfolg. Du konzentrierst dich also auf gute Gedanken und Überzeugungen und erzielst positive Ergebnisse in deinem Leben. Diese Philosophie basiert auf dem Gesetz der Anziehung, das besagt, dass Gleiches Gleiches anzieht. Strahle positives aus und positive Ereignisse und Menschen kommen in dein Leben.

 

Toxisches positives Denken

Indem wir uns also durch unsere Gedanken und klare Intentionen auf ein gewünschtes Ergebnis konzentrieren, säen wir die Samen für zukünftige Erfolge und Glück. Die Sonnenseite der Manifestation. Meine persönliche Erfahrung zeigt aber ebenso eine andere Seite und diese wurde mir auch durch mein Umfeld zugetragen. Natürlich wird nur wenig darüber gesprochen und geschrieben, denn Erfolg und Glück lassen sich besser vermarkten als das unerfüllte Ziel. Doch die Schattenseite existiert und trifft uns noch viel härter, wenn wir sie nicht wahrhaben wollen.

Ich kann nicht wissen wie es dir geht, aber in meinem Leben gibt es eine Fülle von unterschiedlichsten Erfahrungen. Sonnenschein und Regenwolken, Hitze und Hagel – so wie es uns die Natur auch vorlebt.

Positives Denken wird oft als ein Schlüssel zum persönlichen und beruflichen Erfolg angesehen. Es kann helfen, Herausforderungen zu meistern, sich auf Lösungen zu konzentrieren und eine optimistische Einstellung zu bewahren. Doch trotz seiner vielen Vorteile gibt es eben auch eine Schattenseite: das sogenannte toxische positive Denken. Dieses Phänomen tritt auf, wenn der Druck so groß wird, ständig positiv zu sein, dass es die Realität verzerrt wird und echte Gefühle und Herausforderungen unterdrückt werden.

Besonders auf Social Media wird uns stetiger Erfolg und Sonnenschein – im wahrsten Sinne des Wortes – vorgespielt. Glückliche, erfüllte Menschen, die ihren persönlichen Traum vom Leben in Beruf, Familie und Gesundheit ausleben. Zu allem sei der Schlüssel das richtige Mindset und dazu gibt es prompt auch unzählige Anleitungen. Coachings, Kurse, Workshops und Mentorings, alles da, was du brauchst, um persönlich erfolgreich zu sein, du musst nur zugreifen.

Vielleicht hast du auch schon eines solcher Angebote in Anspruch genommen und erfreust dich nun dein Ziel erreicht zu haben. Möglicherweise bist du aber nicht beim Erwünschten angekommen und fühlst dich jetzt nicht wirklich gut. Oder du bist schon mehrfach leer ausgegangen, was dich inzwischen ausgebrannt hat aufgeben lassen.

 

Dein Garten Leben

Stell dir vor, ich nehme dich mit in einen großen, weiten Garten und dieser stellt symbolisch dein Leben dar

Falls du an diesem Punkt stehst, oder in einem Bereich die Manifestation einfach nicht klappt, lass mich dich gerne hier abholen und uns somit zum ursprünglichen Aussäen zurückkommen.

Stell dir vor, ich nehme dich mit in einen großen, weiten Garten und dieser stellt symbolisch dein Leben dar. Ich frage ich dich nach deinen Wünschen, Träumen und Zielen, deinen Visionen, die du für dieses Leben hast. Du darfst hier alles aufzählen und dich wirklich austoben. Alles ist möglich und machbar! Ich trage alles zusammen und gebe dir, dein soeben in Gedanken erfülltes Leben, in Form einer bunt gefüllten Saatbox in deine Hände.

Was denkst du, würde passieren, wenn du nun jene Samen einfach so auf die Erde verstreust?

Ganz bestimmt würde das ein oder andere keimen und eine Pflanze daraus wachsen. Sicher sogar auch Früchte heranreifen lassen, die du ernten und genießen könntest. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit aber würden die meisten Samen nicht aufgehen und die Erde an ihrer Stelle leer bleiben, vielleicht sogar mit unerwünschtem Unkraut zuwachsen.

Schau und genau das passiert, wenn wir annehmen, alleine durch das Säen könnten wir ernten. Alleine durch Manifestation und Visualisierung könnten wir ein erfülltes und glückliches Leben führen.

 

Vision ohne Handlung bleibt ein Tagtraum

Positives Denken alleine reicht nicht aus, um tiefgreifende Veränderungen zu bewirken. Es braucht auch die Handlung zum positiven Mindset. Manifestation ist eine wertvolle Ergänzung zu einem proaktiven Lebensstil, indem sie Menschen dazu ermutigt, ihre Träume klar zu definieren und sich auf die positiven Aspekte des Lebens zu konzentrieren. Doch alleine durch ein Visionboard ist noch kein paradiesischer Garten entstanden.
Indem wir achtsam mit unseren Gedanken umgehen und bewusst positive Energien aussenden, können wir ein Leben voller Erfüllung und Zufriedenheit manifestieren. Es ist aber auch wichtig zu verstehen, dass der Prozess der Manifestation Zeit, Geduld und die alles entscheidende Aktion erfordert. Einen unmittelbarer Weg von der Saat zur Ernte gibt es nicht ; wir dürfen verstehen, dass es in unserem Leben, wie in der Natur auch Phasen des Wachstums und der Entwicklung gibt, bevor wir die Früchte unserer Bemühungen sehen und ernten können. Diese Reise kann uns wertvolle Lektionen über Geduld, Ausdauer, Vertrauen und Liebe zum Leben lehren.
Hierbei weise ich immer wieder auf die Selbstreflexion. Indem wir regelmäßig innehalten und über unsere Gedanken, Handlungen und deren Auswirkungen bewusst werden, können wir sicherstellen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es ermöglicht uns, notwendige Anpassungen vorzunehmen und somit uns klar darüber zu sein, dass wir in Übereinstimmung mit unseren wahren Wünschen und Werten handeln. Das Wetter ist nicht immer gleich, die Bodenbedingungen auch mal ungünstig. Du bist von den unterschiedlichsten äußeren Einflüssen umgeben und darfst darauf reagieren und deinen Weg sowie deine Handlungen zu deiner erfüllenden Ernte im Leben anpassen.

 

Du wirst ernten, was du säst, wenn…

Letztlich erinnert uns das Prinzip des Aussäens und Erntens daran, dass wir die Gärtner unseres eigenen Gartens und somit Lebens sind. Indem wir bewusst und achtsam leben, können wir die Richtung selbst bestimmen und ein erfülltes, glückliches und erfolgreiches Dasein gestalten. Bevor du also dein wertvolles Saatgut einfach nur aussäst, darfst du dir die Zeit nehmen darüber nachzudenken, was es dafür braucht, ob die Rahmenbedingungen gegeben sind und allem voran, ob es an der Zeit ist. Denn manchmal liegt es einfach nur am Zeitpunkt, warum unsere Wünsche nicht aufgehen.

Das Zitat „Was du säst, wirst du ernten“ reflektiert die Bedeutung von Handlungen und Gedanken in unserem Leben. Manifestation und positives Denken sind Schlüsselkonzepte, die durch Visualisierung und positive Emotionen zu Erfolg führen können. Es ist wichtig, dass Manifestation mit Handlungen einhergeht, da alleiniges positives Denken nicht ausreicht. Selbstreflexion und Anpassung sind entscheidend auf dem Weg zu einem erfüllten und zufriedenem Leben. Letztendlich sind wir die Gestalter unseres Lebens, ähnlich wie Gärtner, die ihre Ernte pflegen und achtsam darauf achten müssen.

 

Ich wünsche dir viel Freude beim Aussäen und Ernten,
deine Monika.

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Grenzen setzen

Grenzen setzen

Grenzen setzen

Der tiefere Sinn in Alltagssituationen

Sinnhaftigkeit im Leben finden und ausleben. Das ist eines, wofür ich mich hier auf den Weg gemacht habe.

So vieles passiert uns Menschen tagtäglich. Wundervolle und mit Liebe erfüllte Momente sind das, wonach wir uns sehnen. Das Leben hat aber nicht nur die Sonnenseite für uns parat. Schicksalsschläge und Dramen ereignen sich ebenso, oftmals nicht nur einmal. Wie wir aus jenen Erlebnissen herausgehen, hängt unter anderem mit unserem tieferen Verständnis zu den Dingen zusammen.

Im Jahr 2021 hat ein Naturphänomen mein und das Leben meiner Familie völlig unerwartet verändert. Von einem Moment zum anderen waren wir ohne Zuhause. Es war ein Vulkanausbruch auf La Palma, der uns unser gesamtes Hab und Gut, einschließlich des Daches über dem Kopf genommen hat. Wir durften fühlen, was es bedeutet, plötzlich losgelöst von allem Materiellen zu sein. Kein Zuhause mehr, kein Besitz, nicht einmal ein anderes Paar Schuhe. Alles weg. Nach der Ohnmacht und dem Schmerz, kam das Bewusstsein über die Macht, die wir an Dinge abgeben und die Erkenntnis, dass wir das in Zukunft so nicht mehr haben wollen. In uns machte sich Freiheit breit. Ein unbeschreibliches Gefühl. Schön und anstrengend zugleich. Freiheit muss man auch erst lernen. Schließlich bedeutet wahrhaftige Freiheit pure Selbstverantwortung und Selbständigkeit. Es war teilweise ein holpriger Weg der Heilung und bis heute finden wir immer wieder kleine Steinchen im Schuh, die drücken und noch gesehen werden wollen.

Aus jenem Erlebnis entstand in mir der Wunsch, den Sinn darin und darüber hinaus zu erkennen. Warum passieren uns die Dinge, die Dramen, die kleinen Alltagsprobleme und die großen Katastrophen? Ich erinnerte mich, dass ich schon im Kindesalter nach dem Sinn gefragt habe. Darüber habe ich bereits hier geschrieben. So ging ich durch verschiedene Prozesse, machte Ausbildungen und tauchte ab in das Wunder Leben. Heute sind meine Themen nicht weniger geworden, ich kann sie aber ganz anders annehmen und verarbeiten.

 

Da ist nun dieses Haus

Nun habe ich, mit meiner kleinen Familie, die Losgelöstheit eingetauscht, gegen ein kleines altes Bauernhaus, das uns nun wieder die Möglichkeit bietet, Wurzeln zu schlagen. Wir fühlen uns dennoch nicht festgehalten. Einmal Freiheit in der Tiefe verstanden, kann man sie nämlich auch mit festem Wohnsitz ausleben, können wir für uns so feststellen.

Dieses Häuschen ist aber nicht nur Privatsache, die ich hier mit dir teile. Es ist viel mehr, denn es darf Bestandteil meines Wirkens werden. Auf unterschiedliche Art und Weise. In der Zukunft bietet die Größe einen Raum für meinen tatsächlichen Arbeitsplatz. Gleichzeitig erkenne ich in der ganzen Arbeit, die wir durch die Sanierung des Hauses haben, Themen in allen meinen und menschlichen Lebensbereichen und ich bin mir sicher, dass das dir dienen kann. Auch du kannst so vieles durch deine Alltagssituationen erkennen. Da es uns aber bekanntermaßen leichter fällt, auf andere zu schauen, werde ich dich von heute an auf eine Hausführung der besonderen Art mitnehmen. Ich zeige dir nicht einfach nur den Baustellenstand, sondern werfe damit den Spot auf das jeweilige Lebensthema bei mir. Natürlich spreche ich da nur von mir. Das hier ist mein Blog und so wirst du auch nur von meinen Dramen lesen 😉.

 

Alltagssituationen machen das Innere sichtbar

Im heutigen Beitrag erzähle ich dir also von eingestürzten Mauern und dem Wunsch nach Privatsphäre. Denn über Mauern und Grenzen dreht sich aktuell sehr viel. Auch über Menschen, die durch unseren Garten laufen, weil sie es so schon seit Jahren machen und die Frage, welche Umgrenzung wir für unser Grundstück wählen. Themen, offensichtlich, rund um unser neues Haus und ganz zufällig auch die Themen, die sich mir im Inneren zeigen.

Braucht es wirklich Grenzen?

Und bin ich seit Jahren nicht dabei, meine inneren Mauern abzubauen?

Warum denn jetzt wieder welche aufbauen?

 

In mir hat es in den vergangenen Tagen, vor allem durch den inneren Herbst (Phase im weiblichen Menstruationszyklus) in dem ich gerade schreibe, sehr viel gearbeitet, Altes kam hoch und Neues zeigte sich. Der Wunsch nach einer schönen Mauer wurde groß. Kein hässlicher Zaun, erst recht nicht mit einem verletzenden Abschluss, wie bei einem Stacheldrahtzaun oder zerbrochenen Flaschen, wie es hier auf La Palma öfter zu sehen ist. Ich möchte eine schöne Mauer, aus natürlichen Materialien. Hoch genug, um unseren Kindern und Haustieren einen sicheren Bereich zu bieten. Dennoch niedrig genug, um zu keiner Festung zu werden. Es darf eine schön anzusehende Mauer sein. Eine, an der sich keiner im Außen gestört fühlt. Eine, die sich einfügt ins Gesamtbild, die einfach dazugehört. Eine, die auf freundliche Art und Weise zeigt „hier ist mein Bereich, du darfst hineinblicken, aber nur auf Einladung hineinkommen“.

Jene Äußerlichkeiten bewegen mich nun also auch im Inneren.

Wie und wo beginnt meine Grenze? Wo trampelt jemand anders durch meinen Bereich, ohne Rücksicht auf neue Umstände? Ich habe mich verändert, die Situation hat sich verändert und so darf ich wieder nachschauen, ob die Mauern, die ich einst aus Selbstliebe aufgebaut habe, noch gut stehen. Und all das habe ich aus einer vermeintlich belanglosen Alltagssituation gezogen. Als da plötzlich ganz selbstverständlich ein Mann durch unseren Garten lief. Und am nächsten Tag gleich wieder, und wieder. Ich ärgere mich nicht weiter über die Anwohner, die durchlaufen. Ich habe es schließlich in der Hand dies zu ändern und ich darf sogar so weit gehen, dass ich mir so richtig viele Gedanken um die geeignete Umzäunung für mich im Innern und für uns im Außen mache. Denn darum geht es im Leben, den Sinn in unseren vermeintlichen Alltagssituationen erkennen und damit zu arbeiten. Wie du weißt, zeigt sich in allem, was uns stört, empört oder auf andere Art und Weise triggert, ein Thema, das gesehen und geheilt werden will.

 

Eine Einladung zur Selbstreflexion

Ich weiß, dass du nicht grundlos meine Zeilen liest. Vielleicht bist du einfach nur neugierig, was ich hier so schreibe, vielleicht gehörst du zu meinem engsten Kreis und magst mich dadurch unterstützen, vielleicht bist du aber auch nur ganz zufällig hier gelandet und fragst dich, was es mit dir zu tun hat. Ganz egal, welches „vielleicht“ auf dich zutrifft, du bist genau richtig hier und ich darf dich dazu einladen dich selbst zu fragen, wie es um deine Grenzen steht. Fühlst du dich manchmal übergangen oder hast du das Gefühl, dir fehlt es an aufgezeigten Grenzen? Schau tiefer in das Thema hinein, ist deine Umzäunung noch aktuell? Braucht es Reparaturen oder sogar einen Neuaufbau? Und weil wir immer zwei Seiten beleuchten dürfen. Wie gehst du mit den Grenzen deiner Mitmenschen um? Fällt es dir leicht, auf der anderen Seite der Mauer zu stehen und auf die Einladung zu warten?

Mauern haben eine neue Bedeutung für mich bekommen. Was einst für Verschlossenheit und Abgrenzung stand, ist nun vielmehr ein liebevoller Hinweis auf die persönlichen Grenzen geworden, die wir heutzutage wie selbstverständlich bei so Vielen übergehen. So werde ich mich also bald daran machen, unsere Mauer aus den vielen Steinen im Garten zu bauen und wer weiß, was sich mir dabei zeigen mag. Ich lasse dich teilhaben, wenn es so weit ist.

 

Eine Herzensumarmung zu dir

Deine Monika

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Leben

Leben

Leben

Das Leben: Fragen, Sinn und Vertrauen finden

Hast du dir schon einmal die Fragen – wieso, weshalb, warum – in Bezug auf dein Leben und den Sinn des Lebens gestellt? Fragen zum Sinn des Lebens können tiefgreifende Erkenntnisse und Veränderungen mit sich bringen.

Ich hinterfrage vieles. Schon als Kind habe ich ständig den Sinn von Dingen und Handlungen hinterfragt, bis es mir ausgeredet wurde. Nicht in böser Absicht, einfach aus Unwissenheit. Es ist aber auch unbequem, nach dem Sinn zu fragen und das Leben in der Tiefe verstehen zu wollen. Es ist Arbeit und erfordert Zeit, die wir alle doch nicht haben … denn wir müssen ja Dinge tun, arbeiten, die Familie versorgen und irgendwann, wenn nicht mehr viel geht, dann können wir uns fragen, wofür das alles nötig war. So ist das doch bisher gewesen.

Die Suche nach dem Sinn des Lebens

Auf meinem Lebensweg stand ich oft vor der Frage nach dem Sinn des Lebens. Doch ich habe mich nicht wirklich getraut, die Leere auszuhalten, die dann erst einmal entsteht, wenn alles an Glaubenssätzen und Überzeugungen losgelassen wird, die im Laufe einer Lebenszeit angesammelt worden sind. Überspitzt dargestellt, bekommen wir unsere »Anleitung« in die Wiege gelegt, weil auch unsere Eltern und Großeltern danach gelebt haben. Es ist vertraut, den Weg zu gehen, den doch alle gegangen sind und weiterhin gehen werden.

Das echte Leben verlernt

Nun die große Wende. Es scheint, als wäre Persönlichkeitsentwicklung DAS Wort unserer Zeit geworden, nicht nur auf Social Media. Ratgeber, Seminare und Mentorings, wohin das Auge schaut. Wo bleiben dabei die wichtigen Fragen zum Sinn des Lebens? Ich kann nicht wissen, wie es dir geht, aber ich habe die nachgesprochenen Sprüche und leeren Coachingangebote manchmal so satt und lange waren diese auch der Grund, warum ich nicht für meine Passion losgegangen bin. Gleichzeitig sehe ich Handlungsbedarf. Schluss mit Optimierungssucht und einem Leben nach dem Höher-Schneller-Weiter-Prinzip. Ich sehe keine wirkliche Tiefe in den meisten Angeboten da draußen. Nicht verwunderlich, dass viele wertvolle Berufe inzwischen so ins schlechte Licht gerutscht sind.

Wo ist die echte Frage an das Leben?

Die Nachfrage scheint nicht groß genug zu sein. Wahrscheinlich wagen es schlichtweg die wenigsten Menschen, tiefer zu gehen. Warum auch? In unserer westlichen Welt haben wir gefühlt alles zur Verfügung, ganz wonach es uns gerade ist und wenn etwas nicht da ist, dann produzieren wir es eben ganz schnell und weiter geht es im Programm. Nur kein Stillstand. Eine regelrechte Wachstums- und Optimierungskrankheit hat sich damit in die Gesellschaft eingebrannt. Wir haben den natürlichen Rhythmus verlernt, der eben auch den Stillstand in sich trägt (dazu schreibe ich an anderer Stelle mehr).

In das Leben vertrauen

In den vergangenen Monaten habe ich so etwas wie eine Vollbremsung gemacht. Gefühlt ist mir noch immer flau im Magen davon und ich orientiere mich nur langsam, denn ich war wie so viele eben auch ziemlich schnell unterwegs im „System Leben“. Es ging für mich nicht mehr so weiter und da das Leben, mein Leben, durch einen Schicksalsschlag aus der Verankerung der Gewohnheit gerissen wurde, konnte ich nicht anders, als mich der Frage aller Fragen zu stellen. Wenn fast alles, was ich bisher in meinem Leben hatte, nicht mehr da war und das, was noch übrig war, mir nicht den Boden bieten konnte, um wieder aufzustehen, was war dann der Sinn in meinem Leben? Wie könnte ich je wieder vertrauen? Wie mich hingeben? Lange kam keine Antwort. Ich suchte nach ihr im Außen und war oft danach noch unklarer als zuvor. Ich konnte und wollte nicht auf sie warten. Die Stille war auf eine Art und Weise schmerzhaft. Druck und Frust machten sich in mir breit, denn der Markt boomt doch mit den perfekten Strategien und Lösungen für jedes Problem, um endlich das Beste aus dem Leben zu machen. Unzählige Mentoren können es nicht abwarten, das ultimative Angebot zu machen, doch dies nur für 24 Stunden, denn dann verdoppelt sich der Preis … und wieder die Frage, wieso war für mich da nichts dabei?

Neues Bewusstsein

Vielleicht hast auch du schon den ein oder anderen Workshop oder Kurs gebucht und dir die große Veränderung dadurch erhofft. Ich habe in so einige Kurse investiert, Workshops, Ausbildungen und Kongresspakete reihen sich in die Liste ein. Keinesfalls eine schlechte Investition, denn am Ende sind es die Schritte, die ich gegangen bin, die mich haben erkennen lassen. Mein letztes Studium war eine Ausbildung zum Life Trust Coach. Ein sehr umfangreiches Wissen aus mindestens 28 Lebensjahren des Selbststudiums und den Erfahrungen meines Lehrers. Ich hatte sie vorerst nicht beendet, in meiner Ohnmacht habe ich nicht erkennen können, dass ich bereits alles habe, was nötig ist, um meine Antworten zu bekommen. So ging es Schritt für Schritt weiter. Durch alle Lebensbereiche hindurch und darüber hinaus. Ich begann, ganzheitliches Denken zu integrieren und auch dieses neue Bewusstsein auszuleben.

Hingabe, Freude und Dankbarkeit ans Leben – Antworten auf die Fragen zum Sinn des Lebens

In das Leben vertrauen. Bedingungslose Hingabe und Liebe, sich in der tiefen Essenz dieser menschlichen Erfahrung ausleben und anderen Menschen ein inspirierendes Vorbild sein. All das habe ich in meiner Ausbildung verstehen dürfen. Leben ist mehr, als, was es uns „verkauft“ wird und es ist an der Zeit wieder bewusst das Leben zu leben. Mir wurde nach und nach klar, dass es nicht die eine Lösung, die eine Antwort und schon gar nicht den einen Weg für uns gibt. Unser Leben ist ein sich stetig wandelnder Prozess. Sich diesem hinzugeben und es mit Dankbarkeit anzunehmen, ist das, worauf es ankommt. Es ist nicht der eine Kurs, der dein Leben verändern wird. Es ist die Summe aus allem und deine Lust und Freude am Leben ist das Tüpfelchen obendrauf.


Ich kann nicht wissen, was dein Sinn des Lebens ist und ich werde dich auch nie von meiner Ansicht überzeugen wollen. Ich weiß nur, dass ich für mich wach und klar durchs Leben gehen und die Menschen erreichen, berühren und bewegen möchte, die es aus sich heraus auch wollen. Durch meine Erfahrungen und Prozesse habe ich vieles lernen und in mein Bewusstsein bringen können. So möchte ich dir, mit allem, was ich hier teile, eine Inspiration sein. Ich möchte dich erreichen, berühren und dazu bewegen, dein Leben ebenso wahrhaftig zu leben.


Eine Herzensumarmung zu dir,
deine Monika

Folgeartikel

Schau auch im nächsten Beitrag vorbei, in dem wir uns mit dem Thema »Zyklen« auseinandersetzen.

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