Wir haben Januar. Heute, während ich diese Zeilen schreibe, ist es der 18. Januar. Für mich fühlt sich dieser Tag wie ein stiller Wendepunkt an, nicht als Neubeginn, sondern als ein erstes inneres Aufrichten nach einer Zeit des Ruhens. Heute ist Neumond, der erste Neumond nach der Wintersonnenwende, und mit ihm beginnt für mich die Integration meiner Rauhnachtsaufschriebe. Vielleicht ist genau das der Moment, an dem sich dieses neue Jahr für mich überhaupt erst zu zeigen beginnt.
Ich starte schon seit vielen Jahren nicht mit dieser lauten Neujahrsenergie am 1. Januar. Ich lehne sie nicht ab, sie fühlt sich einfach nicht wahr für mich an. Dieses kollektive „Jetzt geht es los“, dieses sofortige Vorwärtsdrängen, dieses Neusortieren, Planen und Entscheiden – ich war da irgendwie meist noch ganz woanders. Und das bin ich auch heute noch.
Natürlich unterordne ich mich gesellschaftlich dem Kalender. Wir brauchen ja diese Art der Struktur, diese gemeinsame Linie, an der wir uns orientieren können. Sie hilft uns, uns zu koordinieren, Termine zu finden, uns zu verabreden, gemeinsam Zeit zu gestalten. Und dennoch erzählt mein inneres Erleben seit vielen Jahren eine andere Wahrheit.
Für mich beginnt ein neuer Zyklus nicht am 1. Januar. Er beginnt mit der Wintersonnenwende im Dezember. In der tiefsten Dunkelheit. In einem Moment, der nichts fordert, nichts verspricht und nichts sichtbar macht. Für mich gibt es auch nicht den klaren Neubeginn im herkömmlichen Sinn, sondern ein kontinuierliches Übergehen, ein Weiterfließen von einem Zyklus in den nächsten.
Dieses Verständnis begleitet mich nicht nur im Jahreskreis, sondern auch in meinem Körper. Mein persönlicher, weiblicher Zyklus beginnt nicht mit der Follikelphase (dem inneren Frühling), sondern mit der Blutung (dem inneren Winter). Mit dem Rückzug. Mit dem Stillwerden. Mit dem Loslassen. Dort, wo nichts aufgebaut wird, sondern Raum entsteht. Und so fühlt sich für mich auch diese Zeit im Jahr an.
Die Phase zwischen der Wintersonnenwende und dem ersten Neumond danach ist für mich eine zutiefst eingekehrte Zeit. Eine Zeit, in der ich kaum etwas tue, kaum filtere, kaum einordne. Ich empfange, ohne zu wissen, was davon bleiben wird. Ich lasse Eindrücke, Gedanken, Bilder und Empfindungen einfach durch mich hindurchziehen, ohne sie sofort zu deuten oder zu formen. So, wie es auch während der Periode geschieht, wenn der Körper nicht nach Leistung fragt, sondern nach Präsenz.
Erst jetzt, mit diesem ersten Neumond nach der Wintersonnenwende, zeigt sich für mich etwas wie Klarheit. Auch hier spreche ich nicht von Zielen oder Plänen, sondern eher von einem inneren Spüren. Das gehört zu mir. Das nicht mehr. Das darf wachsen. Das darf noch warten. Diese Klarheit ist nicht laut. Sie kommt nicht mit einem Feuerwerk, sondern eher wie ein leises Wissen.
Vielleicht fühlt es sich für mich deshalb stimmig an, erst jetzt, Mitte Januar, langsam im neuen Jahr anzukommen. Wahrnehmung steht im Vordergrund, ein geduldiges Lauschen, das meinem Nervensystem, meinem Zyklus und meinem inneren Rhythmus entspricht.
Ich weiß, dass jeder Mensch, insbesondere jede Frau ihren eigenen Zugang zu Zyklen, Neubeginn und Übergängen finden darf. Das hier ist kein allgemeingültiges Modell, sondern mein persönliches Erleben. Und dennoch teile ich es, weil ich weiß, dass viele Frauen sich in dieser Zwischenzeit seltsam fehl am Platz fühlen. Zu spät für Neujahr. Zu früh für echte Klarheit. Noch müde, noch nach innen gezogen.
Genau das ist der Raum, den wir uns erlauben dürfen. Ein langsames Ankommen. Ein Hineinspüren. Ein Jahr, das nicht mit einem Kalenderblatt beginnt, sondern mit einem Atemzug.
Dieser 18. Januar fühlt sich für mich wie ein leises Aufrichten an, nach einer langen Zeit der Dunkelheit. Und darin liegt bereits genug.
Eine Herzensumarmung zu dir,
Monika.
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Dezember 2025 – Ein persönlicher Erfahrungsbericht, körperliche Übergänge und das Bleiben mitten im Prozess.
Es ist Dezember geworden, es ist noch immer 2025 und irgendwie ist es mir ein Bedürfnis, mich in diesem Jahr noch einmal zu melden. 2025 – was für ein Jahr. Was für Prozesse. Oder waren es vielleicht gar nicht nur diese zwölf Monate, sondern die letzten fünf Jahre, die mein gesamtes Leben auf den Kopf gestellt haben? Während ich das schreibe, merke ich, dass sich diese Frage gar nicht eindeutig beantworten lässt. Also schreibe ich. Nach vielen Monaten des Stillseins, weil dieser Zeitpunkt sich innerlich nicht länger verschieben lässt, wenn auch noch lange nichts abgeschlossen oder sortiert ist.
Seit Juni habe ich mich kaum öffentlich mitgeteilt. Es war kein Rückzug im klassischen Sinn, sondern weil mein Körper, mein Nervensystem und mein gesamtes Inneres eine Intensität erfahren haben, die nicht wirklich Raum dafür gelassen hat. Alles, was an Energie vorhanden war, wurde gebraucht, um dazubleiben. Um durchzukommen. Hört sich das heftig an? Ja, das ist es auch.
In dieser Zeit ist vieles durch mich hindurchgegangen: körperliche Prozesse, die mich immer wieder an Grenzen geführt haben und mich teilweise noch immer herausfordern, Entscheidungen, die nicht leicht waren und schließlich auch Diagnosen, die einem Zustand einen Namen gegeben haben, der lange diffus im Raum stand. Diese Diagnosen sind kein Endpunkt und auch keine Erklärung für alles. Sie sind für mich eher ein Moment des Ausatmens, ein Innehalten, an dem mir klar wurde, dass ich einen Weg wählen muss, der meinem gesamten System gerecht wird – nicht nur einzelnen Symptomen.
Wenn ich dich mitnehme durch die letzten Monate hinein in diesen Dezember und gleichzeitig schon leise hinaus in ein neues Jahr, dann beginnt diese Geschichte eigentlich viel früher. Wie so oft, wenn wir uns die Zeit nehmen zurückzublicken (und welcher Monat eignet sich dafür besser als der Dezember). Es geht nicht nur um die vergangenen Monate, sondern tatsächlich um die letzten fünf Jahre, die Erfahrungen in mein Leben gebracht haben, mit denen ich lange nicht wirklich abschließen konnte.
Da war der plötzliche Tod meines Vaters, der in seiner Dramatik fast an einen Tatort-Krimi erinnerte, und die massive Wende, die mein Leben danach nahm. Von einem Moment auf den anderen übernahm ich Verantwortung für meine Mutter. Sie zog zu uns auf die Kanaren und ich begann einen völlig neuen Weg zu gehen. Eine Ausbildung folgte der nächsten und irgendwann hatte ich das Gefühl, meinem eigenen Leben nicht mehr hinterherzukommen. Als meine Mutter zurück in unsere Heimat Polen zog, blieb in mir etwas zurück, das sich wie ein großes Loch anfühlte. Damals wusste ich noch nicht, dass dieses innere Bild bald eine sehr reale Entsprechung finden würde.
Der Vulkanausbruch in meiner neuen Wahlheimat La Palma nahm mir und meiner kleinen Familie alles. Und wenn ich „alles“ schreibe, dann meine ich das wortwörtlich. Wir hatten keine Zeit, etwas einzupacken, nichts zu retten. Unser gesamter Besitz liegt heute unter erstarrtem Gestein begraben. Da war es also, dieses Loch, diese Leere. Doch wieder, wie schon nach dem Tod meines Vaters, gab es keine Pause. Kein Ankommen in dem was ist. Wir gingen auf Reisen, bis in meine alte Heimat, renovierten dort im Akkord das Haus meiner Mutter, nur um kurze Zeit später wieder aufzubrechen. Nach Außen klang alles nach Abstand, Wintermomente in Polen, glitzernde Weihnachtszeit für uns, doch im Inneren gab es kein Ausatmen. Zurück auf La Palma, direkt hinein ins nächste Abenteuer: den Aufbau der Selbstständigkeit, denn es muss doch weiter gehen. Andere waren hier geblieben und hatten bereits neues Fundament – im wahrsten Sinne des Wortes. Sie bauten neue Häuser und hatten sich, so wirkte es zumindest im Außen, neu sortiert. Und so kam es auch für uns, als wäre das nicht genug, ein uraltes Haus, das wir nun in Eigenleistung kernsanieren.
Zwischendurch, fast beiläufig, Hochzeit, Schwangerschaft und schließlich eine Fehlgeburt im zweiten Trimester. Wenn ich das heute so niederschreibe, schüttele ich selbst den Kopf. Es wundert mich kein bisschen, dass mein gesamtes System in diesem Jahr zusammengebrochen ist.
Im Januar landete ich im Krankenhaus mit drei gleichzeitigen Lungeninfekten und dem Verdacht auf Herzrhythmusstörungen. Im Februar stellte ich meine Ernährung radikal um. Ein Detox, sehr viel Bewegung, und ich fühlte mich wie neu geboren – bis Juni. Denn neu geboren war ich nicht. Ich hatte wieder eine weitere Strategie gewählt, aber keinen wirklichen Moment des Ausatmens. Ich arbeitete weiter, hielt weiter alles zusammen, blieb im permanenten On-Modus. Mein System kollabierte. Notaufnahme. Unzählige Untersuchungen. Kein Befund. Wieder nach Hause. Mein leiser Verdacht, dass verschiedene Themen ineinandergreifen, unter anderem die Perimenopause, wurden immer mit einem Belächeln abgeschmettert.
Es folgten Monate mit Arztbesuchen, Spezialist:innen, Fragen. Ist es das Herz? Die Lunge? Sind es die Hormone? Doch die Perimenopause? Die Antwort lautete immer wieder: Nein. Es sei „nur“ Ansiedad, eine Angststörung. Während mein Körper mir entgleiste, hielten sich viele Ärzt:innen an meinem Gewicht fest und/oder schoben alles auf die Psyche. Ich verstehe den Ansatz, gerade nach allem, was passiert ist. Dennoch hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass dies die ganze Wahrheit ist. Ich habe eine gute Kommunikation mit meinem Körper und dieser erzählte mir etwas anderes.
Also ging es immer wieder in die Notaufnahme. Es wurden mir Medikamente verschrieben, dann noch mehr Medikamente, die ich nach Wochen des Ausprobierens wieder absetzte. Ich spürte sehr klar: Das ist nicht das, was hier behandelt werden will. Immer wieder sprach ich die Möglichkeit der Perimenopause an und wurde ignoriert oder abgewunken. Zu jung. Ich blute ja noch. Dann kam ein Vertretungsarzt. Einer, der mir nicht nur zuhörte, der mich sah, der mich bestätigte. Ich fasste den Mut, auf Ursachenforschung zu bestehen, statt mich weiter ausschließlich symptomatisch behandeln zu lassen.
Ich habe mich bewusst gegen schnelle Lösungen entschieden, gegen vorschnelle Medikation und gegen das Bedürfnis, etwas sofort „in Ordnung“ bringen zu müssen. Stattdessen gehe ich nun einen integralen Weg, der Körper, Psyche und Nervensystem gleichermaßen mit einbezieht und mir erlaubt, in meinem Tempo zu bleiben. Das ist kein bequemer Weg und ganz sicher nicht der einfachere. Er ist langsamer, oft unklar und verlangt viel innere Ehrlichkeit und dennoch fühlt er sich für mich stimmig an.
Diese persönliche Erfahrung fällt nicht zufällig in den Dezember. Diese Zeit trägt kollektiv eine Qualität von Rückzug, Bilanz und Verdichtung in sich, gleichzeitig spüre ich immer deutlicher eine innere Distanz zu dem, was wir aus dieser Zeit oft machen. In den letzten Jahren habe auch ich viel Wert auf Rituale gelegt, auf feste Abläufe rund um die Rauhnächte, auf bewusste Übergänge, auf Reflexion und Ausrichtung. All das hatte seinen Platz und seine Berechtigung. Die alte Weisheit ist nicht verschwunden. Ich trage sie weiterhin in mir.
Was sich verändert hat, ist mein Bedürfnis, diese Weisheit zu inszenieren oder durch Formen festzuhalten, die meinem heutigen Leben nicht mehr entsprechen. Ich merke, wie müde mich dieses ständige Mehr an Ritualen, Fragen, Optimierungsversuchen und innerer Arbeit gemacht hat. Dieses Gefühl, selbst im Stillwerden noch etwas leisten, klären oder vorbereiten zu müssen, fühlt sich für mich nicht mehr wahr an.
Lass das bitte nochmal wirken. Gerade in jener Zeit der Stille haben wir etwas erschaffen, das uns mit dem Vorwand lockt, diese Phase bewusst zu durchschreiten, während wir uns in Wirklichkeit noch mehr auf die To-do-Liste laden als im ohnehin schon vollen Jahr. Auch das Dunkel, auch der Rückzug, auch der Jahreswechsel sind zu etwas geworden, das erfüllt, gestaltet und „richtig gemacht“ werden will.
Ich möchte mich nicht mehr durch Sperr- und Rauhnächte tragen, nur weil es dazugehört und ich möchte keine Rituale mehr erfüllen, wenn mein Körper nach Ruhe und Einfachheit ruft. Vielleicht ist genau das meine Art, dieser Zeit zu begegnen. Nicht mit Form, nicht mit Struktur, sondern mit Ehrlichkeit.
Wenn ich auf mein Leben schaue, auf diese letzten Jahre, auf meinen Körper und auf das, was sich gerade durch mich hindurch bewegt, dann ergibt vieles plötzlich Sinn, ohne erklärt werden zu müssen. Diese Übergänge, diese Erschöpfung, dieses langsame Abschälen von dem, was einmal getragen hat – all das passt zu einer Lebensphase, die nicht klar beginnt und nicht klar endet. Die (Peri)Menopause ist kein kurzer Abschnitt mit Hitzewellen, den man „hinter sich bringt“. Sie ist ein langer Prozess des Umlernens, des Neu-Verkörpert-Werdens, ein Abschied von alten Rhythmen und ein vorsichtiges Tasten nach neuen.
Vielleicht ist es deshalb gerade jetzt stimmig, nichts festhalten zu wollen. Vielleicht ist es deshalb richtig, mich nicht auszurichten, nicht vorzubereiten, nicht zu optimieren, sondern einfach da zu sein. In dieser Zwischenzeit. In diesen Tagen und Nächten, die nicht laut sind. In einem Dezember, der nichts von mir will, außer Präsenz. Ich habe nicht das Gefühl, etwas zu verlieren, sondern eher, etwas abzustreifen, das mir einmal gedient hat und jetzt zu eng geworden ist. Unsere Menschheit entwickelt sich weiter, und mit ihr darf sich auch unsere Spiritualität verändern. Weniger festgelegte Formen, mehr gelebte Wahrheit. Weniger Konzepte, mehr Körper. Weniger Optimierung, mehr ehrliche Wahrnehmung dessen, was gerade wirklich da ist.
Ich weiß noch nicht, wie dieser Weg weitergeht. Ich weiß nur, dass ich ihn nicht rückblickend erzählen möchte, wenn alles sortiert ist. Ich möchte ihn teilen, während ich ihn gehe. Langsam, unperfekt & körpernah. Weil genau das im Moment wahr ist. Und weil es vielleicht anderen Frauen zeigt, dass sie nicht alleine sind, wenn sich gerade nichts rund anfühlt.
So ist dieser Text ist kein klassischer Neustart und kein Versprechen auf irgendwas. Er ist ein leises Zeichen aus der Mitte meines Prozesses heraus, dass ich noch da bin und weitergehe – ohne Eile und ohne Anspruch auf Vollständigkeit und vielleicht ist das für diesen Dezember 2025 mehr als genug.
Eine Herzensumarmung zu dir,
Monika.
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Der Jahreskreis: Wie die Rhythmen der Natur uns zu mehr Balance führen können
Von Halloween bis Erntedank
Die Tage werden kürzer, die Nächte kühler – und überall begegnen uns Kürbisse, Kerzen und Kostüme. Halloween steht vor der Tür. Mittlerweile wird auch hier auf La Palma dieser modernisierte Brauch gefeiert. Kinder und Jugendliche verkleiden sich, laufen durch die Einkaufsstraßen und sammeln Süßigkeiten. Doch diese Tradition hat sich weit von seinen Ursprüngen entfernt. Übermäßiger Konsum und unreflektiertes Verhalten werden dabei oft ungefiltert an die Kleinsten weitergegeben. Nur einen Tag später wird Allerheiligen gefeiert, ein christliches Fest, das der Heiligen und Verstorbenen gedenkt. Was viele nicht wissen: Beide Feste haben gemeinsame Wurzeln, die weit in die vorchristliche Zeit zurückreichen und mehr beinhalten als nur Schrecken und Süßigkeiten.
Wenn wir uns mit den Ursprüngen dieser Feste beschäftigen, erkennen wir schnell, dass sie eng mit der Natur und ihren Zyklen verbunden sind – dem Jahreskreis. Heute lade ich dich ein, gemeinsam in diese alten Traditionen einzutauchen und zu erkunden, was sie uns heute noch lehren können.
Was ist ein Jahreskreis?
Als ich das erste Mal vom Jahreskreis hörte, fühlte es sich an, als würde ich eine lang ersehnte Antwort finden. Zum ersten Mal in meinem Leben verstand ich, dass ich nicht zu jeder Zeit alles gleich gut tun muss – und das auch nicht kann oder will. Diese Erkenntnis war für mich befreiend. Plötzlich konnte ich die natürlichen Zyklen der Natur auch in mir selbst erkennen und ihnen folgen. Das veränderte mein Denken und meine Art zu leben grundlegend.
Der Jahreskreis besteht aus traditionellen Festen, die sich an den Zyklen der Natur orientieren. Diese Feste haben ihre Wurzeln in alten, vor allem keltischen und germanischen Kulturen und spiegeln den Kreislauf von Geburt, Wachstum, Ernte und Ruhe wider. Die acht Feste – vier Sonnenfeste und vier Mondfeste – markieren wichtige Übergänge im Jahreslauf: Sonnenwenden, Tagundnachtgleichen und Zwischenzeiten. Schon lange vor dem Christentum waren sie Teil des Lebens indigener Völker Europas. Heute sind sie für viele Menschen ein Weg, sich bewusst mit den Rhythmen der Natur und des eigenen Lebens zu verbinden.
Die historische Entstehung des Jahreskreises
Die Ursprünge des Jahreskreises liegen in alten keltischen und germanischen Traditionen. Für unsere Vorfahren war die Natur nicht nur Lebensgrundlage, sondern auch spirituelle Instanz. Sie beobachteten den Kreislauf der Jahreszeiten genau und richteten ihr Leben danach aus. Ihre Beziehung zu Mutter Erde und Vater Himmel war tief und allumfassend. Eine erfolgreiche Ernte war essenziell für ihr Überleben, weshalb sie auf die kleinsten Veränderungen in ihrer Umwelt achteten.
Die Jahreskreisfeste
Die tiefgehende Verbindung zwischen Mensch und Natur fand ihren zyklischen Rhythmus im Ausdruck der Jahreskreisfeste. Sie symbolisieren die Übergänge der Natur und der Energie, die uns in diesen Zeiten zur Verfügung steht. Jedes dieser Feste steht für eine bestimmte Qualität, eine Phase im Leben und in der Natur:
Samhain(ca. Anfang November) markiert das Ende des alten und den Beginn des neuen Jahres. Es steht für Transformation, Abschied und inneren Rückzug.
Wintersonnenwende(Yule, 21. Dezember) ist das Fest des Lichts, das den Tiefpunkt des Winters erreicht und die Wiedergeburt der Sonne symbolisiert
Imbolc(ca. Anfang Februar) ist das Fest des Neubeginns und des Vorfrühlings, ein Zeichen für die erste Rückkehr des Lebens in die Natur.
Frühlings-Tagundnachtgleiche (Ostara, 21. März) feiert das Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit und symbolisiert Fruchtbarkeit und Wachstum.
Beltane(ca. Anfang Mai) ist ein Fest der Fülle, Freude und Lebensenergie, welches den Sommer einläutet.
Sommersonnenwende(Litha, 21. Juni) markiert den Höhepunkt der Sonne und wird oft mit Feuer gefeiert, um die Kraft der Natur zu ehren.
Lughnasadh(ca. Anfang August) feiert die erste Ernte und Dankbarkeit für die Fülle der Natur.
Herbst-Tagundnachtgleiche(Mabon, 21. September) ist das Fest der Balance und der zweiten Ernte, bevor der Rückzug in die Dunkelheit des Winters beginnt.
Der Jahreskreis in der modernen Welt
Was haben diese alten Traditionen heute noch mit uns zu tun? In unserer modernen Welt, in der wir künstliches Licht und jederzeit verfügbare Ressourcen haben, scheint die Bedeutung der Jahreszeiten weniger relevant. Doch in der Hektik des Alltags fühlen wir oft, dass wir immer gleich gut und schnell funktionieren müssen. Dabei entfernen wir uns von unserem ursprünglichen Naturell und somit auch von uns selbst.
Der Jahreskreis erinnert uns daran, dass nicht jede Phase gleich ist. Wenn wir uns im Frühling voller Tatendrang fühlen, ist das genauso natürlich wie die introspektive Zeit des Winters. Indem wir uns wieder mit den Zyklen der Natur verbinden und Rituale für die Festzeiten schaffen, können wir Stress reduzieren, Balance finden und eine tiefere Verbindung zu uns selbst und der Welt aufbauen.
Wie der Jahreskreis uns unterstützen kann
Der Jahreskreis bietet uns nicht nur Orientierung in der Natur, sondern hilft uns auch, unsere inneren Zyklen zu erkennen. Jede Jahreszeit und jedes Fest hat eine einzigartige Energie, die uns dabei unterstützen kann, die Phasen unseres Lebens bewusst zu erleben. Anstatt immer nur zu funktionieren, dürfen wir lernen, dass Ruhephasen genauso wertvoll sind wie Zeiten des Handelns.
Gerade für uns Frauen, deren Energie oft zyklisch ist, kann der Jahreskreis eine Einladung sein, tiefer in die Selbstfürsorge einzutauchen. Unsere weibliche Schöpferkraft entsteht im Dunkeln, in der Stille – genauso wie das Leben im Winter ruht. Der Jahreskreis kann uns daran erinnern, uns Zeit zu nehmen, um zu reflektieren, loszulassen und neue Visionen zu entwickeln.
Fazit: Der Jahreskreis als Weg zu mehr Balance und Achtsamkeit
Dieser natürliche Kreislauf des Jahres zeigt uns, dass alles im Leben seine Zeit hat. Die Natur lebt uns vor, wie wichtig es ist, Phasen der Aktivität mit Phasen der Ruhe zu verbinden. Indem wir die Zyklen der Natur bewusst wahrnehmen, können wir uns tiefer mit uns selbst verbinden und mehr Achtsamkeit in unser Leben bringen. Ob du mehr Ruhe suchst oder neue Energie schöpfen möchtest – der Jahreskreis kann dir helfen, dich wieder mit der natürlichen Ordnung des Lebens zu verbinden.
Für mich war der Jahreskreis ein Wendepunkt in meinem Leben. Er hat mich gelehrt, achtsamer mit meinen eigenen Bedürfnissen umzugehen und die verschiedenen Phasen meines Lebens bewusst zu gestalten. Vielleicht kann er auch dir dabei helfen, mehr Balance und Harmonie in dein Leben zu bringen. Lass uns gemeinsam mit den Zyklen fließen – die Natur gibt uns alles, was wir brauchen, wir dürfen einfach nur hinschauen.
Eine Herzensumarmung zu dir Deine Monika
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Die Weisheit des Herbstes – Wie Loslassen dein Leben erleichtert
Der Herbst ist eine Jahreszeit, die uns einlädt, loszulassen und Raum für Neues zu schaffen. Wenn die Blätter von den Bäumen fallen und die Natur sich auf den Winter vorbereitet, können wir diese Energie auf unser eigenes Leben übertragen. Es ist eine Zeit, in der wir uns bewusst fragen können: Was möchte ich loslassen? Was dient mir nicht mehr? Welcher emotionale oder mentale Ballast blockiert meinen Weg?
Der Zyklus des Loslassens in der Natur
In der Natur geschieht das Loslassen ganz ohne Widerstand. Bäume werfen ihre Blätter ab, um Energie zu sparen und sich auf die kargen Wintermonate vorzubereiten. Ohne diesen Prozess könnten sie nicht überleben. Für uns Menschen ist dieser Prozess ähnlich wichtig, doch oft fällt es uns schwer, uns auf das Loslassen einzulassen. Wir halten an Dingen, Gedanken oder Beziehungen fest, die uns nicht mehr dienen, aus Angst vor dem Unbekannten oder weil uns das Festhalten eine vermeintliche Sicherheit gibt.
Loslassen ist kein Verlust. Im Gegenteil, es ist eine bewusste Entscheidung, Platz für etwas Neues zu schaffen.
Loslassen ist kein Verlust. Im Gegenteil, es ist eine bewusste Entscheidung, Platz für etwas Neues zu schaffen. Die Natur zeigt uns, dass dieser Prozess zyklisch und notwendig ist, um zu wachsen und zu gedeihen.
Was solltest du loslassen?
Es gibt viele Bereiche in unserem Leben, in denen Loslassen heilsam sein kann:
Glaubenssätze: Manchmal halten wir an negativen Überzeugungen fest, die uns davon abhalten, unser volles Potenzial zu entfalten. Glaubenssätze wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich darf keine Fehler machen“ können uns blockieren und uns innerlich ausbremsen.
Beziehungen: Manchmal halten wir an Menschen fest, die uns nicht mehr guttun. Es kann schmerzhaft sein, sich von diesen Verbindungen zu trennen, aber das Loslassen ermöglicht Raum für gesunde, erfüllende Beziehungen.
Erwartungen: Häufig sind es die Erwartungen an uns selbst oder an andere, die uns belasten. Indem wir diese Erwartungen loslassen, können wir mehr Freiheit und Leichtigkeit in unser Leben einladen.
Praktische Schritte, um Loslassen zu üben
Loslassen ist ein Prozess, der Zeit und Achtsamkeit erfordert. Hier sind einige Schritte, die dir helfen können, bewusst loszulassen und emotionalen sowie mentalen Ballast abzulegen:
1. Bewusstsein schaffen: Der erste Schritt ist, dir bewusst zu machen, was du loslassen möchtest. Frage dich: „Was belastet mich? Was blockiert mich in meiner Entwicklung?“
2. Schreibe es auf: Manchmal hilft es, Dinge zu visualisieren. Schreibe auf, was du loslassen möchtest, und benenne klar die Gründe, warum es Zeit ist, sich davon zu trennen.
3. Ein Loslass-Ritual durchführen: Rituale haben eine tiefgehende Wirkung auf unser Unterbewusstsein. Ein einfaches Ritual kann sein, das Geschriebene zu verbrennen oder es symbolisch in die Natur zu geben.
4. Atemübungen und Meditation: Tiefe Atemzüge helfen dabei, den Körper zu beruhigen und das Nervensystem zu entspannen. Verbinde Atemübungen mit der Vorstellung, dass du mit jedem Ausatmen etwas loslässt.
Warum Loslassen befreiend ist
Loslassen befreit uns von der Last, die wir oft unbewusst mit uns herumtragen. Es öffnet Türen für neue Möglichkeiten und Erfahrungen. Wenn wir uns trauen, das Alte gehen zu lassen, entsteht Raum für das Neue – für mehr Leichtigkeit, Freude und Wachstum.
Der Herbst zeigt uns, dass wir Vertrauen haben dürfen, dass der Kreislauf des Lebens immer weitergeht. Nach dem Loslassen folgt die Zeit der Ruhe und Integration, bevor im Frühling wieder Neues geboren wird. Dieser natürliche Zyklus ist ein Geschenk, das uns lehrt, dass nichts ewig festgehalten werden muss, um wertvoll zu sein.
Fazit: Die Kraft des bewussten Loslassens
Loslassen ist ein kraftvoller Akt der Selbstfürsorge. Indem wir uns von alten Glaubenssätzen, Beziehungen oder Erwartungen trennen, schaffen wir Raum für mehr Freiheit und Lebensfreude. Der Herbst ist die perfekte Zeit, um diesen Prozess bewusst zu durchlaufen, unterstützt von der Energie der Natur, die uns zeigt, dass Loslassen nicht das Ende, sondern ein Neuanfang ist.
Und während du dich in den kommenden Wochen auf das Loslassen fokussierst, arbeite ich an einer besonderen Überraschung für dich, die am Ende des Monats enthüllt wird. Sei gespannt – es wird eine wunderbare Möglichkeit sein, dich noch tiefer mit dem Zyklus des Lebens zu verbinden!
Eine Herzensumarmung zu dir, deine Monika
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Ein Jahr des Wandels: Der Geburtstag als Neubeginn im zyklischen Lebensprozess.
Heute ist mein Geburtstag. Für viele ein Tag, um zu feiern, zu lachen und auf das neue Lebensjahr anzustoßen. Für mich ist dieser Tag jedoch auch ein tiefgründiger Moment der Reflexion, ein Neuanfang, der oft in seiner Symbolkraft unterschätzt wird. Viel mehr als nur eine wachsende Lebenszahl. Jedes Lebensjahr schließt wie der Jahresring eines Baumes einen Abschnitt in unserem Leben für sich ab. In unserer Gesellschaft feiern wir aber viel mehr, mit Silvester, den Jahreswechsel als den großen Neuanfang. Dabei ist dies eine vergleichsweise sehr moderne Erscheinung. Lass mich dich hier kurz in die Geschichte des Kalenders mitnehmen.
Wie lange feiern wir Menschen den Jahresanfang?
Die Tradition, das neue Jahr am 1. Januar zu feiern, entstand mit der Einführung des julianischen Kalenders durch Julius Caesar im Jahr 46 vor Christus. Vorher begann das Jahr in Rom am 1. März, was mehr im Einklang mit der Natur und dem Frühlingsbeginn stand – einer Zeit des Neubeginns und Wachstums. Der 1. Januar wurde zunächst gewählt, um den Amtsantritt der römischen Konsuln zu markieren, war jedoch nicht sofort in allen Kulturen der offizielle Jahresanfang. Im Mittelalter verschob sich der Jahresbeginn in vielen christlichen Regionen auf den 25. Dezember (Weihnachten) oder den 25. März (Frühlings-Tagundnachtgleiche), was den natürlichen und spirituellen Zyklen näher stand. Erst mit der Einführung des gregorianischen Kalenders im Jahr 1582 wurde der 1. Januar weltweit wieder als Neujahr etabliert. Vor der Einführung dieses Kalenders – und in vielen Kulturen bis heute – markiert der Jahreswechsel oft die Verbindung zur Natur: Das chinesische Neujahr richtet sich nach dem Mondkalender, während das jüdische und islamische Neujahr ebenfalls zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr gefeiert werden. Diese Vielfalt zeigt, dass der Neuanfang eines Jahres oft im Einklang mit natürlichen und spirituellen Zyklen stand – ein Konzept, das in unserer modernen Zeit häufig übersehen wird.
Natürlicher Zyklus im Fokus – nicht zu unterschätzen der eigene Lebenskreislauf
Wenn wir das neue Jahr im Einklang mit der Natur zelebrieren, liegt es doch auf der Hand, den eigenen Zyklus ebenso als Wendepunkt im Leben anzusehen. Unsere persönlichen Zyklen, die uns nicht nur einmal im Jahr, sondern in vielen verschiedenen Formen immer wieder neu formen. Mein Geburtstag ist für mich zu einem solchen persönlichen „Neujahr“ geworden, den ich bereits Tage zuvor – wie den Übergang zu einem neuen Jahr – zelebriere. Für mich ein Moment, um innezuhalten, zurückzublicken und mich auf den nächsten Zyklus meines Lebens vorzubereiten. Und dieses Jahr hat mich mehr geprägt als jedes zuvor.
Ein Jahr des Verlustes – und der Wiederfindung
Dieses Lebensjahr war ein besonders und zeitgleich ein herausforderndes für mich. Ein runder Geburtstag, den ich mit großen Visionen begonnen habe. Nach einigen Schicksalsschlägen der vergangenen Jahre hatte ich das Gefühl wieder angekommen zu sein. Den Flow zu spüren. Wir haben nach dem Vulkanausbruch ein neues Zuhause gefunden, an dem wir voller Zuversicht renovieren, ich hatte mit einer Herzensschwester ein Businessbaby auf die Welt gebracht und die Hochzeit mit meinem Seelenbuddy stand ebenso für mein 41. Lebensjahr auf der Liste. Alles insgesamt sehr erfüllende Ereignisse, die mich auf meinem Weg beflügelt haben. Doch bereits in den ersten Monaten fühlte ich eine Erschöpfung, die ich erst einmal nicht zuordnen konnte. Die erste Hürde, die es für mich zu verstehen und integrieren gab. Das Businessprojekt – an welches ich noch immer glaube – hatte mich ausgebrannt. Ich habe mich mit dem eigenen Anspruch daran verausgabt. Zudem hatte mein Alltag so viel Energie von mir abverlangt, sodass ich im Januar alles auf meiner Liste auf ein Minimum reduziert hatte. Nicht einfach, denn es galt ja noch eine Hochzeit zu organisieren. Und während ich einen der schönsten Tage meines Lebens vorbereite und am 15. März zelebrierte, machte ich nur wenig später eine Erfahrung, die mich emotional und körperlich sehr tief getroffen und regelrecht aus dem Flow des Lebens geschmissen hat: die stille Geburt unseres dritten Kindes in der 14 Schwangerschaftswoche.
Diagnose: Fehlgeburt
Worte können kaum den Schmerz beschreiben, der mich in diesen dunklen Momenten begleitet hat. Plötzlich war ich nicht mehr die Person, die ich zuvor war, und meine Pläne, meine Träume und meine Intentionen, die ich für dieses Jahr hatte, wurden überschattet, teilweise sogar nichtig. Die Monate danach waren schwer. Die Erlebnisse und Begegnungen rund um diese Schwangerschaft und Geburt lösten so vieles in mir aus. Der Verlust war schon schwer zu tragen, doch da war plötzlich so viel mehr, das gesehen werden wollte. Wie sollte ich weitermachen? Wie sollte ich mich neu ausrichten, wenn sich plötzlich alles so fern anfühlte? Doch auch wenn ich es in diesem Moment nicht sehen konnte, dieser Verlust hat mich auf eine andere, vielleicht tiefere Weise verändert. Er zwang mich, in mich hineinzuhören, mich neu zu definieren und meine eigenen Bedürfnisse und Gefühle auf eine Weise wahrzunehmen, die ich zuvor offensichtlich vernachlässigt hatte. Ich begann zu verstehen, dass auch dieses schmerzhafte Ereignis Teil meines zyklischen Lebens ist. In der Natur gibt es kein Wachstum ohne Rückzug, keine Blüte ohne Winter. Ich habe gelernt, dass ich mir selbst in diesen Momenten des Verlustes und der Dunkelheit erlauben darf zu trauern, mich zurückzuziehen, um dann Schritt für Schritt wieder ins Licht zurückzufinden.
Eine spirituelle Reise: Lernen, in Zyklen zu leben
Ein entscheidender Wendepunkt kam, als ich eine Anfrage bekam, an einer retreatähnlichen Reihe mitzuwirken. Diese Zeit forderte mich nicht nur körperlich heraus. Ich musste mich zwingen nach nahezu sozialer Isolation, einem normalen Tagesablauf zu folgen. Doch vor allem stärkte mich diese Erfahrung seelisch so sehr, dass ich wieder einen Hauch von innerem Frühling wahrnehmen konnte. Das Retreat hat mir so vieles aufgezeigt. Durch das liebevolle Miteinander im Frauenkreis, die tiefe Achtsamkeit und das einander spiegeln habe ich mich selbst wieder gesehen und gehalten gefühlt. Das Frühstück für die Teilnehmerinnen vorzubereiten und mitten in dieser spirituellen Erfahrung zu sein, war genau das, was es für mich gebraucht hatte. Mein Anker. Ich begann zu erkennen, wer ich wirklich sein möchte, und wie wichtig es ist, in Momenten der Stille auf das eigene Herz zu hören. Die Dankbarkeit, die ich während dieser Zeit empfunden habe, begleitet mich bis heute. Sie erinnert mich an meine eigene Kraft, in schwierigen Zeiten weiterzumachen und zu verstehen, dass auch die tiefsten Täler eines Tages wieder von Licht durchflutet werden. Nicht nur einmal habe ich dies in den vergangenen Jahren durchlaufen dürfen.
Der Zyklus als Quelle der Stärke
Besonders tief verwurzelt wurde durch meine Erfahrungen in diesem Lebensjahr, meine Verbindung zum eigenen Zyklus und das Verständnis dafür, wie er uns Frauen in unserem Leben beeinflusst. Jene Konzepte helfen mir, nicht nur die Hochs, sondern auch die Tiefs als Teil eines größeren Ganzen zu begreifen. Wenn wir lernen, unsere Zyklen zu verstehen und im Einklang mit ihnen zu leben, finden wir eine Balance, die uns in den schwierigsten Zeiten trägt.
Dieses Jahr hat mich noch einmal mehr gelehrt, dass es in Ordnung ist, still zu sein, zu trauern, sich zurückzuziehen – denn das gehört zum Prozess des Wachsens dazu. So wie die Natur sich im Winter zurückzieht, um im Frühling neu zu erblühen, so dürfen auch wir in unseren persönlichen Zyklen Raum für Rückzug und Heilung schaffen.
Auf dem Weg zu einem neuen Ich
Durch diese Erfahrungen bin ich heute eine stärkere und reflektiertere Version meiner selbst. Mein Geburtstag symbolisiert nicht nur ein neues Lebensjahr, sondern einen bewussten Neubeginn – ein Neuanfang, der mich einlädt, meine inneren Zyklen zu feiern und meine Reise der Persönlichkeitsentwicklung fortzusetzen. So möchte ich auch dich weiterhin ermutigen, dich auf deine eigenen Zyklen einzulassen. Finde Wege, dich im Einklang mit deinen Lebensphasen zu stärken und zu heilen. Es gibt viele Möglichkeiten, dich mit dir selbst zu verbinden und deine innere Balance zu finden und wenn du mehr über zyklisches Leben, Selbstfürsorge und zyklische Achtsamkeit erfahren möchtest, begleite mich auf diesem Weg. Lass uns zusammen entdecken, wie wir im Einklang mit der Natur und unseren inneren Zyklen ein erfüllteres Leben führen können.
Verbinde dich mit mir
Obwohl es in den letzten Monaten auf meinen Social-Media-Kanälen ruhiger war, spüre ich, dass auch diese Phase bald zu einem neuen, aktiveren Kapitel übergehen wird. Folge mir auf meinen Kanälen, um mehr über mein Coaching, das zyklische Leben und meine persönliche Reise der Persönlichkeitsentwicklung zu erfahren. Gemeinsam können wir lernen, verstehen und integrieren. Ich freue mich, dich auf diesem Weg zu begleiten.
Eine Herzensumarmung zu dir.
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Der Juli ist da, und mit ihm kommt die volle Energie des Sommers. Die Tage sind lang, warm und durch die Sonne lichtdurchflutet. Die Natur zeigt sich in ihrer vollen Pracht und wir spüren die Lebendigkeit und Energie dieser Jahreszeit. Auf uns wirkt die pure männliche Hochleistungsenergie der sommerlichen Sonne. Lass uns, sie also optimal nutzen. Es ist eine Zeit im Jahr, in der wir viel im Außen sind – sowohl räumlich als auch mental. Für ein gesundes Gleichgewicht braucht es im Sommer einmal mehr den Blick auf unsere Selbstfürsorge. Unsere Tage sind voll mit Aktivitäten, die zusätzlich zum eh schon viel zu vollen Alltagsgeschehen hinzukommen und das kann so manches Mal uns an unsere Grenzen bringen.
Selbstfürsorgen im Sommer
In der Natur beginnt nun die Zeit der Reifung. Es braucht jetzt nicht mehr viel im Außen, um bald mit dem beginnenden Herbst ernten zu können. Entscheidend ist ein gesundes Gleichgewicht zwischen weiblicher und männlicher Energie. Heute habe ich Tipps für dich, wie du mehr Selbstfürsorge und Achtsamkeit im Juli und den kommenden Sommerwochen in dein Leben integrieren kannst. Halten wir diesen Augenblick inne und erkunden gemeinsam, wie wir die kraftvolle Energie des Juli nutzen können, um uns selbst zu nähren und zu wachsen, anstatt ausgebrannt in die kommende Jahreszeit zu gehen.
Die Natur als Vorbild: Blüten werden zu Früchten
Im natürlichen Jahreszyklus verwandelt Mutter Natur im Juli die Blüten des Frühlings in Früchte. Diese Transformation ist ein kraftvolles Symbol für Reife. Es braucht nicht mehr im viel im Außen als die wärmende Energie der Sonne, um alles ausreifen zu lassen. Was bisher nicht in der Kraft war groß zu werden, wird auch in der Hitze des Sommers nicht mehr wachsen. Wir dürfen erkennen, dass es in diesem Monat vielmehr um eine gesunde Reife geht als um den schnellen Wachstum. Das würde viel zu viel Energie kosten. Mutter Erde ist nun in einer sehr fürsorglichen Energie. So wie die Natur ihre Früchte nährt, dürfen wir uns selbst nähren und unsere eigene Reife voranschreiten lassen.
Balance zwischen Energie und Ruhe
Dies ist deine Einladung, deine fürsorgliche Seite zu umarmen und liebevoll für dich selbst zu sorgen. Es ist eine Zeit, in der wir uns fragen dürfen: Sorge ich für mich mit der gleichen Hingabe, wie eine Mutter für ihr Kind? Wir dürfen uns wieder einmal veranschaulichen, dass es immer eine gesunde Balance zwischen männlicher und weiblicher Energie braucht, um wirkliche Reife zu erfahren. In der Natur reifen die Früchte nur mit der nötigen Wärme und Sonneneinstrahlung (männliche Kraft) heran, wenn sie genug Wasser samt nährstoffreicher Erde (weibliche Fürsorge) zur Verfügung haben. Es braucht beides.
Selbstreflexion im Sommer
Die lebendige Sommerenergie kann uns antreiben, mehr zu wollen und über unsere Grenzen hinauszugehen. Diese Energie ist beflügelnd, aber auch riskant, denn im Sommer besteht die Gefahr des Ausbrennens. Es ist wichtig, dass wir lernen, auf unser Inneres zu hören und unsere Bedürfnisse zu respektieren.
Hier sind einige Fragen, die du dir im Sommer stellen kannst, um die Balance zu halten:
Wie kannst du dich auf deinem Weg unterstützen? Wer kann dir eine helfende Hand reichen? Was benötigt jetzt deine fürsorgliche Aufmerksamkeit? Was möchte gepflegt werden? Nimmst du dir genügend Pausen? Wie kannst du deine Selbstliebe vertiefen und weiterentwickeln?
Die Energie des Sommers nutzen
Ein jeder Sommer birgt die Möglichkeit, deine Achtsamkeit und Selbstliebe zu vertiefen. Was uns im Rückzug des Winters leichter fällt, dürfen wir im Sommer bewusst anwenden. Vertraue darauf, dass alles zur richtigen Zeit kommt. Auch, wenn es mancherorts an Sonne fehlt – dann ist es das, was es gerade vermehrt dort braucht. Ich kann dich immer wieder nur dazu einladen, die Natur zu beobachten. Was ist gerade dran, was kannst du für dich davon in dein Leben einladen?
Hinweise für den Sommer
Stärke jetzt deine Beziehungen: Es ist der ideale Moment, um tiefe, herzliche Verbindungen aufzubauen, die gleichzeitig dein Unterstützungsnetzwerk formen. Nimm dir Zeit für die Menschen, die dir wichtig sind. Gemeinsame Erlebnisse und tiefe Gespräche stärken nicht nur deine Beziehungen, sondern auch dein eigenes Wohlbefinden.
Reflektiere und plane: Nutze die langen, ruhigen Abende für Selbstreflexion. Was möchtest du in den kommenden Monaten erreichen? Welche Schritte kannst du jetzt unternehmen, um diese Ziele zu verfolgen?
Verbringe Zeit in der Natur: Lass dich von der Natur inspirieren. Ein Spaziergang im Wald, ein Tag am See oder einfach ein paar Minuten im Garten können Wunder für dein Wohlbefinden bewirken.
Pausen einplanen: Plane bewusst Pausen und Ruhezeiten in deinen Tagesablauf ein. Eine kurze, Siesta, wie die Siesta in südlichen Kulturen, oder eine entspannende Meditationssitzung können dir helfen, deine Energie aufzufrischen.
Dankbarkeit fühlen: Führe ein Dankbarkeitstagebuch und notiere täglich, wofür du dankbar bist. Diese Praxis hilft dir nicht nur dabei, den Fokus auf das Positive zu lenken und deine Zufriedenheit zu steigern. Sie unterstützt dich ebenso dabei, nicht der zu Höchstleistung treibenden Energie des Sommers zu verfallen.
Selbstliebe im Fokus
Im Juli darfst du deine Selbstliebe in den Fokus stellen. Frage dich, wie du diese weiterentwickeln und vertiefen kannst. Glaube daran, dass du genug Zeit hast. Gib dich der aktuellen Energie hin und verschwende deine Kraft nicht an Dinge, die gerade nicht dran sind.
Ich wünsche dir einen liebevollen und nährenden Sommer, voller Wärme und Selbstfürsorge! Lass uns diese sommerliche Energie nutzen, um mehr Achtsamkeit und Selbstliebe in unser Leben zu bringen.
Eine Herzensumarmung zu dir
Monika
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