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Geburtstag als Neubeginn

Geburtstag als Neubeginn

Geburtstag als Neubeginn

Ein Jahr des Wandels: Der Geburtstag als Neubeginn im zyklischen Lebensprozess.

Heute ist mein Geburtstag. Für viele ein Tag, um zu feiern, zu lachen und auf das neue Lebensjahr anzustoßen. Für mich ist dieser Tag jedoch auch ein tiefgründiger Moment der Reflexion, ein Neuanfang, der oft in seiner Symbolkraft unterschätzt wird. Viel mehr als nur eine wachsende Lebenszahl. Jedes Lebensjahr schließt wie der Jahresring eines Baumes einen Abschnitt in unserem Leben für sich ab. In unserer Gesellschaft feiern wir aber viel mehr, mit Silvester, den Jahreswechsel als den großen Neuanfang. Dabei ist dies eine vergleichsweise sehr moderne Erscheinung. Lass mich dich hier kurz in die Geschichte des Kalenders mitnehmen.

Wie lange feiern wir Menschen den Jahresanfang?

Die Tradition, das neue Jahr am 1. Januar zu feiern, entstand mit der Einführung des julianischen Kalenders durch Julius Caesar im Jahr 46 vor Christus. Vorher begann das Jahr in Rom am 1. März, was mehr im Einklang mit der Natur und dem Frühlingsbeginn stand – einer Zeit des Neubeginns und Wachstums. Der 1. Januar wurde zunächst gewählt, um den Amtsantritt der römischen Konsuln zu markieren, war jedoch nicht sofort in allen Kulturen der offizielle Jahresanfang.
Im Mittelalter verschob sich der Jahresbeginn in vielen christlichen Regionen auf den 25. Dezember (Weihnachten) oder den 25. März (Frühlings-Tagundnachtgleiche), was den natürlichen und spirituellen Zyklen näher stand. Erst mit der Einführung des gregorianischen Kalenders im Jahr 1582 wurde der 1. Januar weltweit wieder als Neujahr etabliert.
Vor der Einführung dieses Kalenders – und in vielen Kulturen bis heute – markiert der Jahreswechsel oft die Verbindung zur Natur: Das chinesische Neujahr richtet sich nach dem Mondkalender, während das jüdische und islamische Neujahr ebenfalls zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr gefeiert werden. Diese Vielfalt zeigt, dass der Neuanfang eines Jahres oft im Einklang mit natürlichen und spirituellen Zyklen stand – ein Konzept, das in unserer modernen Zeit häufig übersehen wird.

Natürlicher Zyklus im Fokus – nicht zu unterschätzen der eigene Lebenskreislauf

Wenn wir das neue Jahr im Einklang mit der Natur zelebrieren, liegt es doch auf der Hand, den eigenen Zyklus ebenso als Wendepunkt im Leben anzusehen. Unsere persönlichen Zyklen, die uns nicht nur einmal im Jahr, sondern in vielen verschiedenen Formen immer wieder neu formen. Mein Geburtstag ist für mich zu einem solchen persönlichen „Neujahr“ geworden, den ich bereits Tage zuvor – wie den Übergang zu einem neuen Jahr – zelebriere. Für mich ein Moment, um innezuhalten, zurückzublicken und mich auf den nächsten Zyklus meines Lebens vorzubereiten. Und dieses Jahr hat mich mehr geprägt als jedes zuvor.

Ein Jahr des Verlustes – und der Wiederfindung

Dieses Lebensjahr war ein besonders und zeitgleich ein herausforderndes für mich. Ein runder Geburtstag, den ich mit großen Visionen begonnen habe. Nach einigen Schicksalsschlägen der vergangenen Jahre hatte ich das Gefühl wieder angekommen zu sein. Den Flow zu spüren. Wir haben nach dem Vulkanausbruch ein neues Zuhause gefunden, an dem wir voller Zuversicht renovieren, ich hatte mit einer Herzensschwester ein Businessbaby auf die Welt gebracht und die Hochzeit mit meinem Seelenbuddy stand ebenso für mein 41. Lebensjahr auf der Liste. Alles insgesamt sehr erfüllende Ereignisse, die mich auf meinem Weg beflügelt haben. Doch bereits in den ersten Monaten fühlte ich eine Erschöpfung, die ich erst einmal nicht zuordnen konnte. Die erste Hürde, die es für mich zu verstehen und integrieren gab. Das Businessprojekt – an welches ich noch immer glaube – hatte mich ausgebrannt. Ich habe mich mit dem eigenen Anspruch daran verausgabt. Zudem hatte mein Alltag so viel Energie von mir abverlangt, sodass ich im Januar alles auf meiner Liste auf ein Minimum reduziert hatte. Nicht einfach, denn es galt ja noch eine Hochzeit zu organisieren. Und während ich einen der schönsten Tage meines Lebens vorbereite und am 15. März zelebrierte, machte ich nur wenig später eine Erfahrung, die mich emotional und körperlich sehr tief getroffen und regelrecht aus dem Flow des Lebens geschmissen hat: die stille Geburt unseres dritten Kindes in der 14 Schwangerschaftswoche.

Diagnose: Fehlgeburt

Worte können kaum den Schmerz beschreiben, der mich in diesen dunklen Momenten begleitet hat. Plötzlich war ich nicht mehr die Person, die ich zuvor war, und meine Pläne, meine Träume und meine Intentionen, die ich für dieses Jahr hatte, wurden überschattet, teilweise sogar nichtig.
Die Monate danach waren schwer. Die Erlebnisse und Begegnungen rund um diese Schwangerschaft und Geburt lösten so vieles in mir aus. Der Verlust war schon schwer zu tragen, doch da war plötzlich so viel mehr, das gesehen werden wollte. Wie sollte ich weitermachen? Wie sollte ich mich neu ausrichten, wenn sich plötzlich alles so fern anfühlte? Doch auch wenn ich es in diesem Moment nicht sehen konnte, dieser Verlust hat mich auf eine andere, vielleicht tiefere Weise verändert. Er zwang mich, in mich hineinzuhören, mich neu zu definieren und meine eigenen Bedürfnisse und Gefühle auf eine Weise wahrzunehmen, die ich zuvor offensichtlich vernachlässigt hatte.
Ich begann zu verstehen, dass auch dieses schmerzhafte Ereignis Teil meines zyklischen Lebens ist. In der Natur gibt es kein Wachstum ohne Rückzug, keine Blüte ohne Winter. Ich habe gelernt, dass ich mir selbst in diesen Momenten des Verlustes und der Dunkelheit erlauben darf zu trauern, mich zurückzuziehen, um dann Schritt für Schritt wieder ins Licht zurückzufinden.

Eine spirituelle Reise: Lernen, in Zyklen zu leben

Ein entscheidender Wendepunkt kam, als ich eine Anfrage bekam, an einer retreatähnlichen Reihe mitzuwirken. Diese Zeit forderte mich nicht nur körperlich heraus. Ich musste mich zwingen nach nahezu sozialer Isolation, einem normalen Tagesablauf zu folgen. Doch vor allem stärkte mich diese Erfahrung seelisch so sehr, dass ich wieder einen Hauch von innerem Frühling wahrnehmen konnte. Das Retreat hat mir so vieles aufgezeigt. Durch das liebevolle Miteinander im Frauenkreis, die tiefe Achtsamkeit und das einander spiegeln habe ich mich selbst wieder gesehen und gehalten gefühlt.
Das Frühstück für die Teilnehmerinnen vorzubereiten und mitten in dieser spirituellen Erfahrung zu sein, war genau das, was es für mich gebraucht hatte. Mein Anker. Ich begann zu erkennen, wer ich wirklich sein möchte, und wie wichtig es ist, in Momenten der Stille auf das eigene Herz zu hören. Die Dankbarkeit, die ich während dieser Zeit empfunden habe, begleitet mich bis heute. Sie erinnert mich an meine eigene Kraft, in schwierigen Zeiten weiterzumachen und zu verstehen, dass auch die tiefsten Täler eines Tages wieder von Licht durchflutet werden. Nicht nur einmal habe ich dies in den vergangenen Jahren durchlaufen dürfen.

Der Zyklus als Quelle der Stärke

Besonders tief verwurzelt wurde durch meine Erfahrungen in diesem Lebensjahr, meine Verbindung zum eigenen Zyklus und das Verständnis dafür, wie er uns Frauen in unserem Leben beeinflusst. Jene Konzepte helfen mir, nicht nur die Hochs, sondern auch die Tiefs als Teil eines größeren Ganzen zu begreifen. Wenn wir lernen, unsere Zyklen zu verstehen und im Einklang mit ihnen zu leben, finden wir eine Balance, die uns in den schwierigsten Zeiten trägt.

Dieses Jahr hat mich noch einmal mehr gelehrt, dass es in Ordnung ist, still zu sein, zu trauern, sich zurückzuziehen – denn das gehört zum Prozess des Wachsens dazu. So wie die Natur sich im Winter zurückzieht, um im Frühling neu zu erblühen, so dürfen auch wir in unseren persönlichen Zyklen Raum für Rückzug und Heilung schaffen.

Auf dem Weg zu einem neuen Ich

Durch diese Erfahrungen bin ich heute eine stärkere und reflektiertere Version meiner selbst. Mein Geburtstag symbolisiert nicht nur ein neues Lebensjahr, sondern einen bewussten Neubeginn – ein Neuanfang, der mich einlädt, meine inneren Zyklen zu feiern und meine Reise der Persönlichkeitsentwicklung fortzusetzen. So möchte ich auch dich weiterhin ermutigen, dich auf deine eigenen Zyklen einzulassen. Finde Wege, dich im Einklang mit deinen Lebensphasen zu stärken und zu heilen. Es gibt viele Möglichkeiten, dich mit dir selbst zu verbinden und deine innere Balance zu finden und wenn du mehr über zyklisches Leben, Selbstfürsorge und zyklische Achtsamkeit erfahren möchtest, begleite mich auf diesem Weg. Lass uns zusammen entdecken, wie wir im Einklang mit der Natur und unseren inneren Zyklen ein erfüllteres Leben führen können.

Verbinde dich mit mir

Obwohl es in den letzten Monaten auf meinen Social-Media-Kanälen ruhiger war, spüre ich, dass auch diese Phase bald zu einem neuen, aktiveren Kapitel übergehen wird. Folge mir auf meinen Kanälen, um mehr über mein Coaching, das zyklische Leben und meine persönliche Reise der Persönlichkeitsentwicklung zu erfahren. Gemeinsam können wir lernen, verstehen und integrieren. Ich freue mich, dich auf diesem Weg zu begleiten.

 

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Sommersonnenwende

Sommersonnenwende

Sommersonnenwende

Sonnenfest

Die Sommersonnenwende, auch als Mittsommer bekannt, ist ein faszinierendes Naturereignis, welches jedes Jahr Ende Juni auf der Nordhalbkugel gefeiert wird. Es markiert den längsten Tag des Jahres und den offiziellen Beginn des Sommers. In vielen Kulturen weltweit werden die Sommersonnenwende mit verschiedenen Ritualen und Festen gefeiert, die oft die Verbindung zur Natur und zum Kreislauf des Lebens betonen. Diese Traditionen reichen von alten heidnischen Bräuchen bis hin zu modernen Feierlichkeiten, die das Licht und die Wärme der Sonne ehren.
Die Zyklen der Sommersonnenwende sind tief in der Astronomie verankert. Sie treten auf, wenn die Neigung der Erdachse am stärksten zur Sonne hin geneigt ist, was zu maximalem Tageslicht führt. Dieser Moment, auch als Solstitium bekannt, variiert je nach Jahr leicht, findet aber in der Regel zwischen dem 20. und 22. Juni statt. Während dieser Zeit erreicht die Sonne ihren höchsten Stand am Himmel, und die Tage sind länger und die Nächte kürzer.

Ich persönlich halte nichts davon, mich streng an Daten festzuhalten. In meinem Empfinden sind die Energien sehr fließend, wie auch alles andere im Leben und die Übergänge nicht anhand einer Uhrzeit festzumachen. Daten sind gut, weil sie uns einen Rahmen bieten, wir sind aber von Natur aus dazu eingeladen hin zu spüren und uns auf den gegenwärtigen Moment einzulassen. Seit einigen Tagen nimmt die Energie zu und das würden wir auch ohne einen Kalender wahrnehmen.

Längster Tag des Jahres 

Heute hat die Sonne ihren Höchststand erreicht und wir feiern im Jahreskreis das Fest der SOMMERSONNENWENDE. Sie markiert den längsten Tag des Jahres und den Beginn des Sommers. Dieses Fest hat in vielen Kulturen eine lange Tradition und wird oft mit Feuerritualen und großen Festlichkeiten gefeiert. Es ist eine Zeit, um die Natur in ihrer vollen Pracht zu erleben und die Kraft der Sonne in sich aufzunehmen.

Heutzutage werden nur noch wenige Traditionen durch Rituale ausgelebt und geraten dadurch zunehmend in Vergessenheit oder aber sie werden zu Trends ohne wirkliche Verbindung und Verständnis zum Ritual und seinen Ursprung. Das darf sich wieder verändern.

Übersprudelnde Fülle

Ich möchte dich einladen, den Sinn dieser Traditionen zu verstehen. Es geht mir persönlich, wie anfangs geschrieben, nicht um feste Termine, die stupide abgehackt werden. Jene Feste dienen uns daran zu erinnern, dass wir alle wiederkehrenden Zyklen der Natur unterliegen und dass Veränderung ein ausschlaggebender Teil des Lebens ist.

Es ist also der längste Tag des Jahres und in alten Zeiten feierten wir Menschen diesen Tag mit den unterschiedlichsten Bräuchen. Lass uns jene alten Bräuche wieder aktiv in unserer Zeit einbringen und uns dem Zauber, der ihnen innewohnt, hingeben.

Zur Sommersonnenwende geht es darum, sich an der übersprudelnden Fülle der Erdenmutter zu erfreuen. Die Natur ist nun in ihrer höchsten Kraft und wir sind umgeben von ihrer Farben, Frucht und Artenvielfalt. Wir dürfen uns jetzt mit all dem füllen, innerlich wie äußerlich und uns so auf die dunkle Jahreszeit vorbereiten. Denn auch wenn wir heute nicht daran denken möchten, hat die Sonne nun ihren Höchststand erreicht. Die Tage werden wieder kürzer, bis sie zur Wintersonnenwende im Dezember ihren Tiefpunkt erreichen.

Wir können vielleicht nicht mehr um ein riesiges Feuer tanzen, wie es unsere Ahnen einst getan haben. Dennoch können uns aber das Licht ins Haus holen und Zeit in liebevoller Gesellschaft verbringen.

Zeit für Selbstreflexion 

Ein guter Zeitpunkt zum Innehalten, denn wir sind an einem Wendepunkt des Jahres angekommen.

Nimm dir heute und die kommenden Tage die Zeit darüber zu reflektieren. Wie war das vergangene halbe Jahr für dich? Wo stehst du heute? Wie geht es weiter? Wenn du aktiv die Jahreskreisfeste zelebrierst, kannst du gerne hier deine Aufschriebe vom 21. Dezember, der letzten Wintersonnenwende, zur Hand nehmen. Was waren deine Intentionen fürs vergangene Halbjahr? Was hat sich erfüllt, was sich verändert? Was möchtest du nicht mehr festhalten?

Dein Ritual

Feier heute den Sommer und lass dich von der Natur mitnehmen. Es muss nicht das riesige Fest am Lagerfeuer sein. Um für dich persönlich ein Ritual daraus zu gestalten, tauche einfach deine Umgebung ins Sommergewand der Natur. Wenn du heute nicht viel Zeit im Sonnenschein verbringen kannst und das Wetter vielleicht auch keine lauer Sommernacht bereithält, kannst du dich und dein Zuhause auch in das warme Licht in Form von Kerzen tauchen lassen. Vielleicht magst du in der Natur, Blumen, Kräuter und wenn vorhanden Früchte sammeln. Aus den Blumen und Kräutern kannst du dir einen schönen Strauß binden und auch einen Räucherbündel machen. Die Früchte dürfen dich in den Genuss des Sommers bringen. Farben, Düfte und Geschmack, lass die gegenwärtige Fülle der Natur deine Sinne anregen.

Solltest du keine naturbelassene Umgebung haben, kannst du natürlich auch Blumen und Früchte kaufen, es geht hier viel mehr um sie Symbolik dahinter.

Schätze das Licht in deinem Leben

Die Fülle, die mit der Sommersonnenwende assoziiert wird, geht über das physische Licht hinaus und umfasst auch spirituelle und kulturelle Aspekte. In vielen Traditionen symbolisiert die Sommersonnenwende eine Zeit der Fülle und des Wachstums, sowohl in der Natur als auch im menschlichen Leben. Es ist eine Zeit, um Dankbarkeit für die Fülle der Ernte zu zeigen, Gemeinschaft zu feiern und sich auf die kommenden Monate vorzubereiten. Die Sommersonnenwende erinnert uns daran, das Licht in unserem Leben zu schätzen.

 

Feier heute dein Leben und hab einen wunderbaren Start in den Sommer.

 

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Der weibliche Zyklus

Der weibliche Zyklus

Der weibliche Zyklus

Der weibliche Zyklus – Machen wir doch bitte eine runde Sache draus!

 

Der weibliche Zyklus ist so viel mehr als nur eine Blutung. Viel mehr als Migräne, Schokoheißhunger und PMS.  Der Menstruationszyklus stellt viele Menschen, mit Periode, jeden Monat vor eine körperliche und emotionale Herausforderung. Dabei ist genau das von Natur aus nicht so gedacht. Es fehlt in erster Linie an tiefgründige Aufklärung und gesunder Selbstwahrnehmung. Für mich ist der weibliche Zyklus nicht nur die monatliche Gelegenheit, schwanger zu werden. Mit jenem Zyklus erfahren wir am menschlichen Körper, wie die Zyklen der Welt ablaufen. Durch sie lernen wir uns und unser Leben verstehen. Für mich einer der Schlüssel in eine tiefere Form der Persönlichkeitsentwicklung. Für uns alle.  Ja, auch für Männer und alle anderen nicht menstruierende Menschen.

Vorab eine wichtige Ansprache: Wenn ich vom natürlichen Zyklus schreibe, dann meine ich damit den natürlichen, wiederkehrenden Ablauf in einem menstruierenden Körper, ohne sonstiges Zutun. Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass jegliche Arten von hormoneller Verhütung in den natürlichen Zyklus einer Frau eingreifen und somit alle beschriebenen Prozesse ausgeschlossen werden können, da sie schlichtweg unterbunden werden.

In unserer Welt, dem persönlichen als auch beruflichen Alltag und gerade auch im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung wird dieses bereits oben genanntes Schlüsselthema zu wenig einbezogen. Der Unterschied zwischen Mann und Frau ist nicht von der Hand zu weisen und mit dem Bewusstsein um den weiblichen Zyklus könnte hier essenzielles Gleichgewicht entstehen. Der bewusste Umgang mit all den uns umgebenden Zyklen ist für das gesamte weltliche Gleichgewicht wichtig. Ich wünsche mir, dass es viel mehr Menschen in Zukunft gibt, die zyklusorientiertes Leben weitergeben/lehren/coachen und vor allem selbst vorleben. Allem voran, weil es die Hälfte der menschlichen Bevölkerung betrifft, ist es an der Zeit den weiblichen Zyklus in der Tiefe zu verstehen. Dieses Thema geht uns alle an. Es braucht Achtsamkeit und Bewusstsein, um Veränderung zu bewirken. Da reicht es nicht aus, den Biologieunterricht nachzuholen.  Es gibt sie natürlich (sehr gute!) Frauen- und Zykluscoaches, doch diese haben oftmals noch ihren Schwerpunkt auf der weiblichen Körpergesundheit und Aufklärung, als auf dem, worauf ich meine und deine Energie und Aufmerksamkeit zusätzlich lenken möchte. 

Mehr als nur eine Blutung

Der weibliche Zyklus kann, wenn wir uns dem voll und ganz hingeben, eines der entscheidenden Lösungen für ein gesundes, erfülltes Leben im Einklang mit der Natur sein – für uns Frauen als auch für Männer!

Man(n) könnte meinen, zu diesem Thema sei doch schon lange alles gesagt und wenn wir uns vor Augen führen, dass es erst durch diesen natürlichen Zyklus überhaupt zur Menschheit kam, dann könnte der Gedanke in der Tat seine Berechtigung haben. Die Realität sieht aber anders aus. Der Entwicklungsprozess bzw. die Aufklärung an jener Stelle ist auf einem nicht ausreichenden, erschreckend schlechten Niveau. Viele Jahrhunderte ging es sogar in die gegensätzliche Richtung und Menschen glaubten die abenteuerlichsten Geschichten rund um uns Frauen. 

Ich möchte also einen großen Spot auf den monatlichen Rhythmus einer jeden Menstruierenden richten, denn hier geht es um viel mehr als nur die Monatsblutung, den Eisprung oder hormonelle Stimmungsschwankungen.

 

Vier Phasen

Der weibliche Zyklus umfasst vier ineinander fließende Phasen. Die Menstruation, die Follikelphase, den Eisprung und die Lutealphase. Genau genommen sind es aus biologischer Sicht nur zwei. Die Follikelphase, die mit der Menstruation bis zum Eisprung anhält und die Lutealphase, die wiederum bis zur nächsten Menstruation dauert. 

Für mich sind alle einzelnen Abschnitte im weiblichen Rhythmus gleichwertig und wichtig, auch wenn sie von unterschiedlicher Dauer sind. Keine Phase kommt ohne die andere aus und nur, wenn alle ihren Zweck erfüllen, kann sich der Kreis zu einem gesunden Zyklus schließen. 

Hier ziehe ich auch immer wieder gerne einen Vergleich zum Mondzyklus, der ebenso nicht nur aus Neumond und Vollmond besteht, welche aber hauptsächlich die gesellschaftliche Aufmerksamkeit erhalten. Beide Phasen spielen eine wichtige Rolle, zweifellos. Der Mondzyklus kann aber in (mindestens) zwei weitere Abschnitte unterteilt werden und darf so in vier Phasen verstanden werden, um die wirkenden Energien gut für sich nutzen zu können. Und ganz nebenbei, mein Vergleich kommt auch nicht von irgendwo her … die Mondin spielt ebenso eine Rolle in diesem Zusammenhang, aber dieses Thema werde ich dir an anderer Stelle näher bringen. 

Lerne dich kennen

Theorie hin oder her, am Ende geht es hier um das ganzheitliche Verstehen und vor allem fühlen deiner weiblichen Superpower namens Menstruationszyklus. Ich persönlich mache mir gerne die vier Phasen unseres weiblichen Zyklus bewusst, indem ich sie, oder vielmehr mich sehr achtsam beobachte und so im Einklang mit meiner natürlichen weiblichen Energie lebe. Um meinen Kopf zu entlasten, führe ich eine Art Tagebuch. So habe ich auch einen guten Überblick. Ich weiß, in welcher Phase ich mich gerade befinde, was vielleicht auf mich zukommt und wie ich sie bestmöglich für mich nutzen kann. Mein gesamtes Leben bekommt dadurch auf natürliche Weise eine sehr selbstbestimmte, positive Ausrichtung.

An dieser Stelle möchte ich dich dazu einladen, dich selbst in diesem Zusammenhang besser kennenzulernen. Widme dich deiner Weiblichkeit und nimm das Geschenk an, dass du in diesem Leben erhalten hast.

 

Einfache Umsetzung

Für den Anfang reicht es bereits aus, deinen Zyklus zu notieren. Der erste Tag deiner Periode markiert den ersten Tag im Zyklus. Vielleicht machst du das bereits, indem du deine Periode in deinen Kalender einträgst, oder hierfür eine praktische App nutzt. Wie du nun weißt, besteht dein Zyklus aber aus mehr als nur deiner Blutung. Versuche also so oft wie möglich genau hinzuspüren und unter anderem Auffälligkeiten zum jeweiligen Zyklustag zu notieren. Neben deiner Blutung schreibst du auch deine Verhaltensweisen auf, wie z. B. das Verlangen auf besondere Nahrungsmittel, Lust auf Gesellschaft, innere Leichtigkeit oder starke Emotionen und besonders anstrengende Tage. 

Es müssen keine Romane sein, ein einfaches Wort oder sogar ein Zeichen, wie zum Beispiel ein Blitz für leicht reizbare Tage. Das reicht oft schon aus, um ein Gesamtbild zu erhalten. Je öfter du dies tust, desto einfacher wird es dir fallen, bis es vielleicht zu deinem täglichen Ritual wird, deine Beobachtungen aufzuschreiben. Schon bald wirst du ganz bewusst spüren und wissen, in welcher der vier Zyklusphasen du dich gerade befindest.

 

Erfahre es selbst

So fließt die Überschrift hier mit ein. Wenn wir uns den einzelnen Bereichen unseres Lebens tiefer widmen und aufmerksam beobachten, bekommen wir einen guten Überblick, an welcher Stelle es nicht rund läuft und können uns entsprechend ausrichten oder korrigieren. Das wiederum wirkt sich auf alle unsere Lebensbereiche aus. Eine spannende Kettenreaktion.

Mach eine runde Sache draus! Ich helfe dir gerne dabei.

Eine Herzensumarmung zu dir

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Zyklen

Zyklen

Zyklen

Zyklen 

Heute möchte ich dir ein weiteres Herzensthema vorstellen. Es ist das dritte der Themengebiete, auf die ich mich spezialisiert habe. Zyklen als Spezialgebiet klingt vielleicht im ersten Moment nicht wirklich spannend, doch ich möchte dich dazu einladen, mit mir einen Blick in diesen Bereich zu werfen. Sicher ist es viel mehr, als du dir gerade darunter vorstellen kannst. 

Was sind Zyklen

Zu Beginn. Zyklen gibt es wahrlich viele. Sie kommen in den unterschiedlichsten Bereichen wie Natur, Kunst, Wirtschaft und Medizin vor und dennoch beschreiben sie in allen einfach eine wiederkehrende Abfolge wie z. B. der Menstruationszyklus.

Bereits in den ersten Lebenstagen lernen wir, erst einmal unbewusst, den ersten Zyklus kennen. Es wird wiederkehrend hell und dunkel um uns herum. Ein Tag ist somit ein Teil eines natürlichen Kreislaufs. Mitten in der Nacht startet, um 0.00 Uhr, ein neuer Zyklus. Morgen, Mittag und Abend reihen sich ein und schließen den Kreis um Mitternacht. Es beginnt wieder ein neuer Tag.

So kannst du alle sich wiederholenden Abfolgen als Zyklen erkennen. Woche, Monat und Jahr, alle erreichen einen bestimmten Wert, um dann wieder von vorne zu beginnen.

Zyklen mit spürbarem Einfluss

Die Jahreszeiten sind ebenso ein natürlicher Kreislauf, sowie unser gesamtes menschliches Leben. Wir sind zyklische Wesen, die im Laufe ihres Lebens unterschiedliche Phasen durchlaufen, ganz egal welches Geschlechts. Ich werde in einem weiteren Artikel auf die einzelnen Lebensabschnitte wie Geburt, Wachstum, Reifen, Ernten, Sterben, Tod und Wiedergeburt eingehen. 

Ganz egal, ob der Tag und Nacht Zyklus, die Jahreszeiten oder eine andere sich wiederholende Abfolge in unserem menschlichen Sein, all jene Rhythmen haben einen nachweislichen Einfluss auf unseren Körper und Geist.

Unser Mondzyklus reiht sich in die natürlichen Lebenszyklen ein. Von Dunkelmond zu Dunkelmond, eine immer wiederkehrende Abfolge. Licht und Schatten gehören zusammen wie Tag und Nacht. 

Würden wir uns dieses wertvolle Wissen, das jenen Zyklen steckt, bewusst machen, würde sich unsere gesamte Gesellschaft wandeln. Bisher nutzen nur die Wenigsten die damit tief verbundene Weisheit. Die Mehrheit empfindet ein Leben lang Druck und Stress, nicht genügend Zeit zu haben. Welcher Widerspruch in sich, der sicherlich nachvollziehbar ist, wenn wir annehmen, wir leben unsere Zeit linear ab.

Der Mensch und die Zeit

Eine Frage. Hast du schon einmal einen inneren Druck beim Übergang der Jahreszeiten gespürt? Wie zum Beispiel vom Sommer zum Herbst? Sicherlich findest du es schade, dem Sommer „Tschüss“ zu sagen und mancher trüber Herbst hat so seine Auswirkungen auf das Gemüt. Doch der Grundgedanke, den ich hier anspreche, ist, dass du dir bestimmt bewusst bist, dass der nächste Sommer wieder kommt, oder? 

Denn es geht doch immer so fortlaufend weiter …

Was wäre also, wenn wir diese bewertenden Zahlen unseres Lebens loslassen? Es wäre einfach nur ein Abschnitt unseres Lebens. Dieser dann in den nächsten übergehen, den Kreis schließen, um dann wieder einen neuen Zyklus zu beginnen. Ein tiefer Ansatz, der uns Menschen so viel Freiheit und Leichtigkeit schenken würde. Unsere Zeit läuft nicht linear ab, dies wurde bereits von sehr weisen Menschen, wie Albert Einstein zum Beispiel, aufgeschlüsselt. Dennoch halten wir daran fest, dass der Tag nur 24 Stunden hat und unser Leben nur bis zur Zahl X existiert.

Eine unendliche Spirale

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber nach meinen 24 Stunden beginnt ein neuer Tag. Nach sieben Tagen eine neue Woche, dann ein neuer Monat, ein neuer Mondzyklus, eine weitere Jahreszeit, ein Jahr, eine Lebensphase und schließlich nach meinem Tod ein weiteres Leben. Fortlaufend, ohne endgültiges Ende.

Was macht das mit dir?

 Die einzige Bedingung, die das Leben an mich stellt – ist, mich den einzelnen Phasen des Lebens einfach hinzugeben.

Mir gibt dieser Gedanke Entspannung im Gehirn, denn all unsere limitierenden Glaubenssätze werden nur vom Kopf ausgesendet. Der Rest meines Körpers schwingt auf einer tieferen Ebene immer mit jedem Zyklus mit. Meine Zeit läuft nicht weg. Ich habe immer gleich viel zur Verfügung, die einzige Bedingung, die das Leben an mich stellt – ist, mich den einzelnen Phasen des Lebens einfach hinzugeben. Keine überspringen oder ignorieren zu wollen, denn das bringt mich aus der Balance und Ungleichgewicht sorgt für Stress, Krankheit und definitiv kein entspanntes Leben.

Das wäre, meiner Meinung nach der große Schritt, um die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das Leben an bestimmte Zyklen anzupassen und auszuleben bedeutet viel Selbstverantwortung, Hingabe und den Willen, etwas zu ändern. Ich weiß, aus Selbsterfahrung, dass dies ein sehr großer Schritt ist und viel Vertrauen erfordert. Es ist viel mehr als ein Ritual zum Vollmond oder als Frau zu wissen, wann die Periode einsetzt. Zyklisch zu leben bedeutet mindestens einen bewussten Umgang mit sich selbst. Es bedeutet Veränderung, denn die meisten Menschen sind so sehr konditioniert, dass ihnen gar nicht mehr auffällt, was natürlich ist und was einem gesellschaftlichen Zwang unterliegt (ich spreche aus jahrzehntelanger Erfahrung!).

Zyklisch leben bedeutet für mich, die Dinge, im Moment so anzunehmen wie sie sind und gleichzeitig zu wissen, dass ich sie verändern kann, wenn ich mich genau diesem Moment hingebe. 

Die letzten Jahre habe ich immer wieder einen inneren Kampf geführt. 

Ich bin persönlich gewachsen, habe mich weiter entwickelt und mir sehr viel Wissen angeeignet. Doch irgendwann kam der Punkt, an dem ich mich mehr in das Wissen und die Thesen anderer Menschen begeben hatte, dass es mir nur schwer möglich war, bei mir und im Jetzt zu bleiben. Es hatte zu Folge, dass ich an allen möglichen Situationen und Umständen in meinem Leben rumdokterte. Ich wollte es stets wissen und auch gleichzeitig meinem Gegenüber helfen. Keine Spur von Annahme und Hingabe. Ich wollte einfach wegmachen, was bedrückt und das Leben nicht lebenswert macht. 

Vielleicht fragst du dich nun, was das mit einem Zyklus zu tun hat.

Ich versuche es dir zu erklären. 

Wir sind alle in Zyklen eingebunden

In einem Zyklus gibt es stets wiederkehrende Phasen, die sich immer auf einen bestimmten Punkt hinbewegen. Alles, ja wirklich alles in unserem Leben kann anhand dieses Schemas auf eine völlig andere Art und Weise erlebt werden. Bevor Leben entsteht, ein neuer Tag beginnt oder ein Projekt gestartet wird, ist Stille/Stillstand. Erst daraus entsteht ein Neubeginn, Kreativität und Leben. In der Mitte aller Zyklen ist die Energie auf Höchstleistung, Handlung und Tat stehen im Mittelpunkt, um dann in die letzte Phase einzutreten – die Korrektur, der Herbst, die Zeit der Ernte und Reflexion. Der Kreislauf schließt sich und ein neuer beginnt. 

Ich kann verstehen, wenn dies aus einem kurzen Textabschnitt nur schwer nachvollziehbar ist. Genau dafür bin ich hier, ich möchte dich dabei begleiten, dein Leben zyklisch zu verstehen und zu leben. 

Zyklisch leben ist für mich ein ganzheitlicher Ansatz, der es jedem Menschen ermöglicht, ein erfülltes und von Vertrauen genährtes Leben zu leben. Diese tiefe Verbundenheit zum Moment. Was fühle, was sehe und was denke ich? Alles ist ok.  Ich akzeptiere es und gebe mich dem hin. Ich versuche es nicht wegzumachen. Es darf sein. Genauso wie es ist. Es gehört zu diesem Abschnitt, der nächste kommt und genau an diesem Punkt entspannt sich unser System.  

Ich könnte ein ganzes Buch darüber schreiben, so sehr hat mich dieses Thema gepackt, allen voran ein ganz bestimmter Zyklus.

Tabuthema – Weiblicher Zyklus

Was? Die Menstruation ist 2023 kein Tabuthema mehr, wirst du vielleicht denken.

Als menstruierendes Wesen lebe ich diesen Kreislauf aus und dieser besteht aus mehr als der monatlichen Blutung. Der weibliche Zyklus ist durch Jahrtausende Menschheitsgeschichte in seinem Einfluss auf uns Frauen und gleichzeitig auf das gesamte Kollektiv bis ins Kleinste unterdrückt worden. Es ist an der Zeit, uns wieder diesem Wissen zu öffnen und jene weiblichen Rhythmen zu leben. 

Der weibliche Menstruationszyklus ist die verkörperte Form aller Zyklen für uns Menschen.

Wir müssen nichts dafür lernen, es ist viel mehr ein sich öffnen, hinschauen, wahrnehmen und erlauben, denn die Weisheit dieser unendlichen Spirale steckt in jedem und jeder von uns. 

Ich lade dich ein, in dieses Wissen einzutauchen, dich und auch andere zu erinnern.

Im Einklang mit den Zyklen des Lebens zu sein, könnte die Veränderung für die Welt bedeuten, die wir uns heute so sehr wünschen. Viele Handlungen und tief verankerte Überzeugungen werden hinfällig sein, übermäßiger Konsum – sehr wahrscheinlich verschwinden und ein friedvolles Miteinander möglich machen. Unsere Menschheit ist aus dem Gleichgewicht gekommen, wir dürfen uns wieder hingeben und im wirklichen Flow leben. Der Flow, dem wir heutzutage nach hetzen, hat nichts mit dem „im Fluss sein“ zu tun, den die natürlichen Lebenszyklen in sich tragen.

Was passiert, wenn Frau sich ihrem weiblichen Zyklus hingibt, erfährst du schon bald in einem weiteren Beitrag.

Alles Liebe bis dahin

deine Monika.

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